Die Großskulptur „Vogelnest“ bei Ehingen mit Schneeflocken im winterlichem Erscheinungsbild 2025

Mit Beginn der Adventszeit zeigt sich die Großskulptur „Vogelnest“ bei Ehingen erneut als markante Installation mit Schneeflocken. Für die Weihnachtszeit wurde das Kunstwerk entsprechend dekoriert und fügt sich damit in die vorweihnachtliche Stimmung der Region ein.

Winterliche Akzente am Wahrzeichen der SCULPTOURA

Auf der SCULPTOURA darf man somit von weißen Weihnachten träumen. Lichtelemente und saisonale Akzente setzen das weithin sichtbare Kunstwerk auch in der dunkleren Jahreszeit wirkungsvoll in Szene. Besonders in den Abendstunden tritt die besondere Form der Skulptur deutlich hervor und zieht die Aufmerksamkeit von Spaziergängern, Ausflüglern und vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmern auf sich.

Mathias Schweikle aus Pfalzgrafenweiler hat mit der diesjährigen Gestaltung erneut einen stimmungsvollen Anziehungspunkt am Vogelnest geschaffen. Bis Ende Januar 2026 soll die Aktion viele Besucherinnen und Besucher erfreuen. Die weihnachtliche Inszenierung unterstreicht den öffentlichen Charakter der Großskulptur als identitätsstiftendes Element und beliebtes Fotomotiv. Gleichzeitig bleibt die ursprüngliche Aussage des Kunstwerks erhalten, während es sich temporär dem Jahreslauf anpasst.

Auch 2025 zeigt sich damit, wie Kunst im öffentlichen Raum durch gezielte, zurückhaltende Veränderungen neue Wahrnehmungen ermöglichen kann – ohne ihren festen Platz im Landschaftsbild zu verlieren.

Das Vogelnest auf der SCULPTOURA

Das überdimensionale Vogelnest nahe der Autobahn bei Ehingen gilt als größte, bekannteste und zugleich beliebteste Skulptur am Skulpturenradweg SCULPTOURA. Längst ist es zu einem Symbol für den Landkreis Böblingen geworden. Durch seinen exponierten Standort wird es täglich von zahlreichen Menschen wahrgenommen und entwickelt sich insbesondere zu Weihnachten und Ostern durch wechselnde Aktionen immer wieder zu einem besonderen Blickfang.

Von den vorherigen Installationen gibt es bei mir auch Berichte:

Das Vogelnest auf der SCULPTOURA hat ein Ei mit schlüpfenden Küken bekommen!

Sculptura – Das Vogelnest bekommt einen neuen stabileren Sockel – Januar 2022

Fotos / Bericht Helmut Werner

Das Vogelnest auf der SCULPTOURA hat ein Ei mit schlüpfenden Küken bekommen!

Oster-Überraschung im Vogelnest auf der SCULPTOURA

Am Freitag, den 11. April 2025, wurde das Vogelnest auf der SCULPTOURA pünktlich zum Osterfest mit einer besonderen Überraschung ausgestattet. Ein riesiges Ei mit einem schlüpfenden Küken wurde in die Skulptur gehievt.

Das Vogelnest, erschaffen im Sommer 2014, damals noch aus etwa 700 Kanthölzern, ist ein Werk des Künstlers Mathias Schweikle. Es entstand im Rahmen des Projekts „Kunst in der Natur“.
Weitere Informationen: www.landart-schweikle.de

Die beindruckende Freiluftgalerie SCULPTOURA zeigt heute ca. 100 Skulpturen aus Holz, Metall und Stein von über 70 KünstlerInnen.

Das imposante Nest befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Autobahn bei Ehningen und gilt als größte sowie beliebteste Skulptur der SCULPTOURA.
Weitere Infos: www.sculptoura.de

Das Küken im Ei misst beachtliche 3,80 Meter und wiegt über 700 Kilogramm.

Nach dem Wiederaufbau des Nests im Frühjahr 2022 – es wurde dabei auch leicht vergrößert – handelt es sich dieses Jahr bereits um die zehnte Osteraktion. Diese erfreut nicht nur Spaziergänger und Radfahrer, sondern auch zahlreiche Autofahrer, die täglich an der Skulptur vorbeikommen.

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Einweihung : Die Skulptur heißt jetzt Vogelnest 2.0

Fotos und Bericht: Helmut Werner

 

 

 

Weihnachtsaktion 2020 auf der Sculptoura – Friedenstaube im Vogelnest bei Ehningen

25.11.2020, Ehningen bei Böblingen, Weiße Friedenstaube im wohl bekanntesten Kunstobjekt der Sculptoura.

Das Ehninger Vogelnest ist das Aushängeschild der SCULPTOURA und auch von der Autobahn A81 bei Ehningen deutlich sichtbar.

Immer wieder wird das Vogelnest vom „Vater des Nests“, Mathias Schweikle  LandARt-Künstler aus Pfalzgrafenweiler, umgestaltet. So auch wieder pünktlich zum Advent 2020.

Eine Friedenstaube im Vogelnest

Für dieses Weihnachten wurde eine weiße Taube am 25.11.2020 in das überdimensionale Vogelnest bei Ehningen platziert.
Für eine weihnachtliche Stimmung sorgt auch die Firma Event Media Tec aus Herrenberg, die die weiße Taube auch Nachts in das rechte Licht rückt.
Corona bedingt wurde auf eine große Einweihung verzichtet.

Warum eine Taube als weihnachtliche Inszenierung?
Mathias Schweikle: Die Geschichte der Taube und der Menschen beginnt vor ca. 5.000 Jahren. Sie wurde noch vor dem Huhn oder der Gans domestiziert und übernahm dabei auch die Rolle der Postbotin. In der biblischen Sintflut-Erzählung ist es eine von Noah ausgelassene Taube, die mit einem frischen Olivenzweig im Schnabel zur Arche zurückkehrt. Seither gilt sie auch als Zeichen der Hoffnung und des Friedens. Spätestens aber Pablo Picasso prägte die weiße Taube mit seiner Tauben-Lithografie, für die er den Weltfriedenspreis erhielt, als Symbol für Frieden und Liebe.

„Wir werden uns noch lange an dieses denkwürdige Jahr 2020 erinnern, und was könnten wir derzeit mehr brauchen als ein Signal der Hoffnung“, unterstreicht auch Landrat Bernhard.

Ehningens Bürgermeister, Lukas Rosengrün betont „An dieser Stelle gebührt auch Holger König ein dickes Dankeschön, der als Bewirtschafter nun schon über sechs Jahre das Feld für die Skulptur und – wann immer Strom benötigt wird – auch diesen aus seiner Scheune zur Verfügung stellt.“

Zur Gestaltung des jetzigen Vogelnests

Die rot-weißen Absperrbänder, die Mathias Schweikle im Mai, nach der Lockerung des ersten Lockdowns am Nest angebracht hatte, werden an den hölzernen Streben belassen. Sie stammen von Absperrungen an Spiel- oder Grillplätzen, Sportstätten oder anderer öffentlichen Flächen. „Die Menschen erleben diese Zeit aktuell sehr unterschiedlich und jeder geht individuell mit der Situation um“, so Schweikle. „Die Absperrbänder sind noch lange nicht wirklich weg. Auch wenn sie nicht mehr als konkrete Sperrungen dienen, so sind sie doch ein symbolisches Zeichen für immer noch geltende Einschränkungen.“ Gerade in schwierigen Zeiten braucht es kleine Zeichen – so wie eine gar nicht so kleine Taube in ihrem gar nicht so kleinen Nest.

Bericht und Fotos Helmut Werner

Die Friedenstaube im Nest. Die Autobahn und Ehnigen immer fest im Blick.

Die SCULPTOURA hat mehr als 60 Skulpturen aus Holz, Metall und Stein von über 50 Künstler/innen. In der herrlichen Landschaft der Schönbuchlichtung des Würmtals und des Heckengäus ist diese Freiluftgalerie 2014 entstanden. Ursprünglich sollte es nur als einmaliges Event stattfinden. Einmal ins Leben gerufen ist sie mittlerweile nicht mehr aus der Region wegzudenken. Von Weil der Stadt bis  Waldenbuch auf rund 40 km kann man ein fantastisches Zusammenspiel zwischen Kunst und Natur entdecken.

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