Regenoveralls bei Radfahrer haben sich einen Platz unter den Regenjacken und Hosen erobert!

Herbst 2021, es wird wieder kalt und nass. Vor allem beim Rad fahren.

Um so mehr war ich überrascht, dass sich die Regenoveralls bei den Radfahrern und Mountainbiker richtig etabliert haben.

Innerhalb zwei Jahren gibt es auf einmal viele Anbieter, die die früher  “verhassten Dinger” anbieten.
(nur eine kleine Auswahl Dirtlej, Endura, Vaude, IXS, Alpinestar)

Beworben werden sie unter anderem mit den folgenden Slogans:

Denn soll es mal richtig nass und dreckig zur Sache gehen sind die praktischen Matsch- und Regenoveralls genau das richtige für schlammige Trails.

Es gibt nicht schlaueres zum Anziehen

Wie wärs mit einem Regen-Einteiler? Die durchdachten Overalls haben eine hohe Schutzwirkung gegen Dreck und Nässe, sehen cool aus und lassen sich nach der Tour ganz einfach abwaschen.

…. die Trails eine einzige Matschgrube sind, Wasser jedweden Fahrspaß raubt und die Tour eine einzige Schlammschlacht wird.

Jahr 2020

Warum aber brauche ich einen Regen-Einteiler oder Regenoverall?
Für mich ganz einfach. Anziehen, Losfahren, Regen und Pfützen oder Dreck alles egal. Zu Hause wieder ankommen, ausziehen, fertig!

Im Jahr 2020 habe ich mich ja schon umgeschaut nach einem Regenoverall. Die meist gefundenen  Overalls waren zu dieser Zeit die von dirtlej.

Trotz des hohen Preises habe ich mich entschlossen einen davon zu kaufen.
Leider bin ich damit aber nicht zufrieden gewesen. Zu viel Style und wenig Funktion. Ganz einfach, ich hatte immer wenn es regnete oder viele Pfützen waren, einen nassen Rücken.

Erfreuliche Nachricht,

der Overall aus dem Hause “dirtlej”,  kommt zum Herbst 2021 in überarbeiteter Form und zwei Farben in den Handel.
Auf den Werbe-Fotos ist der überarbeitete Gesäßbereich erkennbar. Ob aber auch der darüberliegende Stretch-Bereich jetzt dicht ist?

update! — dirtlej – Dirtsuit Core Edition – Radeinteiler aus 2020 – Erfahrungsbericht

Update! – dirtlej – CommuteSuit Road Edition – Regenoverall

Mit diesen Overalls von der Fa. Kind war ich zufrieden.
Sind als Arbeitsoveralls konstruiert worden, eignen sich aber auch zum Radfahren.

Multifunktionsoverall gammatex® Overall MULTISTAR B in der Farbe navy / royal – Mai 2021

Ich habe mich also dann im Jahr 2020 für ein Modell von einem anderen Hersteller, der Fa. Kind entschieden. Sieht vielleicht nicht ganz so cool aus, ist aber wirklich wasserdicht. Diesen benutze ich auch heute noch, hat zwar schon Abnutzungsspuren, ist jedoch immer noch wasserdicht. Bei mir wurden die Overalls dabei nicht geschont. Vielleicht hat der eine oder andere mich auch schon mal total eingesaut gesehen.

Momentan bin ich mit Regensachen eingedeckt und es ist z.Z. kein weiterer Kauf vorgesehen. Auch, wenn es mich schon mal reizen würde zu sehen, ob die Hersteller etwas gelernt und verbessert haben. Allerdings schrecken mich die über 300 Euro, um sie gleich im Schlamm zu baden. Dafür bin ich mit den Overalls um die 100 – 150 Euro voll zufrieden. Ok wer die Berichte liest, muss evtl. auch schon mit einem höheren Preis rechnen (Stand ist 2020/2021)

Bericht / Bilder Helmut Werner
für den Winter gibts auch wasserdichte und warme Overalls.
So wie diesen!

Teilweise schon unter 100Euro. OK stylisch ist eventuell etwas anderes. Dick gefüttert bleibt man aber warm und trocken, selbst wenn man durch den Matsch schlittert.

Erste Erfahrungen mit einen Hybrid-Fahrzeug – Mercedes CLA 250e Shootingbrake

(Dieser Bericht wird immer wieder bearbeitet und ergänzt)

Was hat mich also veranlasst ein Hybridfahrzeug zu fahren

Es ist ja in aller Munde. Die Regierung hat den E-Antrieb im KFZ beschlossen.
Und diesen gibt es seit einiger Zeit auch in meinem Lieblingsfahrzeug, dem Mercedes Shooting Brake. Bis jetzt allerdings nur als Hybrid.

Bisher habe ich in nur als Verbrenner gefahren. Erfahrungen mit E-Fahrzeugen hatte ich bisher auch noch keine. Es ist für mich eine ganz neue Erfahrung.

Verschiedene Personen loben den Elektroantrieb, viele andere verteufelt ihn. Eine einheitliche Meinung, Fehlanzeige. Demzufolge wollte ich mal eigene Erfahrungen sammeln.
Übrigens mein Fahrzeug ist von mir persönlich geleast. Es wurde mir also nicht von irgend einem Autohaus oder Hersteller zur Verfügung gestellt.

Neufahrzeuge sind “fahrende Computer”, mit allen Vorteilen und Nachteile wie Updates und Abbrüchen.

Dies ist aber nicht nur eine Sonderstellung der elektrischen Fahrzeuge, sondern das betrifft so gut wie alle Neufahrzeuge.

Fahrassistenzsysteme, Sicherheit, Elektronik, Design, Computergadgets, Vernetzung von Fahrzeug und Handy spielen viel mehr eine Rolle als wie die früheren Werte eines zweckmäßigen Fahrzeuges.

Der Trend bei einem Neufahrzeug zielt auch mehr auf die jüngere Generation.
Ohne Computer und Elektronik geht da ja sowieso nichts mehr.

Allerdings Meldungen am Display über vorhandene Updates, die während der Fahrt aufleuchten, finde ich nicht so besonders gut.
Verschmutzte Radarsensoren und angelaufene Scheiben kommen in der kühleren Jahreszeit ja auch häufig vor. Diese bringen dann irgend welche Systeme zum Abschalten. (z. B. Spurhalteassistent, Fernlichtassistent) Auch das von amerikanischen Autos schon lange bekannte ständige Piepsen. z.B. Türe auf und Schlüssel steckt, einfahren in eine Garage, Linksabbiegen mit Gegenverkehr, Laubblatt, was gegen den Radarsensor fliegt usw.  Irgendwann nimmt man das doch nicht mehr ernst. Und schon hat man eine Macke im Blechkleid des Fahrzeugs. Das war dann aber anders vom Benutzer gedacht.

Das alles wird bei elektrischen Fahrzeugen nicht weniger. Auch, wenn nicht alles gut ist an einem “fahrenden Computer” ist, das elektrische Fahren wäre ohne nicht möglich.
Da gibt es bestimmt in Zukunft noch weitere Überraschungen.

Erfahrungen mit meinem Hybridfahrzeug
Mit dem Auto elektrisch fahren.

Schon bei der Abholung des Fahrzeugs. Also Zündung an, sorry gibts ja gar nicht mehr, es leuchte nur ein kleiner Hinweis  “Ready”.
Man, was für ein Fahrzeug habe ich da bestellt?
Also die  Fahrstellung einlegen und los gehts. Aber dann, es macht schon richtig Freude lautlos loszufahren.

Demnächst (Kleine Hinweise, auf was man bei einem Kauf eines Hybridfahrzeuges alles achten sollte.)

Apropos Lautlos. Früher, viele kennen die Zeit noch, war jedes Auto einfach zu laut. Die müssen leiser werde, noch leiser ……
Heute aber, meiner piepst beim rückwärts fahren, zwar angenehm leise, aber er piepst. Auch das reicht noch nicht, man hat beschlossen auch ein Fahrgeräusch bis Tempo 30 einzubauen. Und das sogar gesetzlich vorgeschrieben. Und was ist mit dem Abschließen-Geräusch bei einigen Fahrzeugen?
(Manchmal  glaube ich, ich bin schon zu alt für die heutige Gesellschaft)

Weiter zum Fahren. So beim Fahren spricht also nichts gegen einen Elektroantrieb.  Auch die Fahrleistungen im reinen Elektromodus sind richtig gut. Hat man es aber mal mit dem Gasfuß übertrieben, schaltet sich dann sofort der Verbrennungsmotor ein. Es macht so gesehen richtig Spaß.
Aber der Fahrspaß hat irgendwann mal ein Ende, spätestens wenn der Strom ausgeht. Und das ist bei einem Hybrid im reinen Elektroantrieb auch schnell erreicht. So wie bei viele anderen Fahrzeugen auch, ist beim Mercedes nach ca. 50-70 Kilometer, na ja eher bei 50 Kilometer, das erreicht.
Jetzt ist also elektrisch “Tanken” angesagt oder mit Kraftstoff weiterfahren.
Mit Kraftstoff weiter fahren geht ganz einfach. Vom reinen Elektromodus wird automatisch umgeschaltet. Erst, wenn alles leer ist, bleibt man also stehen. Bei einem Hybrid ist das ja der große Vorteil.

An einer Tankstelle kennt man sich ja aus, da sieht man auch schon von weitem, was die verschiedenen Sorten Kraftstoff kosten, und das hat man ja auch schon oft gemacht. Da braucht es auch keine Erklärungen mehr

Benzin tanken ist jedoch nicht das Ziel der Elektromobilität.

Aber da gibt es kleine Unterschiede und Fallstricke.

Einige Besonderheiten der “Neuen” E-Fahrzeuge:
Demnächst (Hinweise beim “elektrisch” tanken.)

Umweltschutz

Deshalb macht man das ja. Das elektrische fahren mag ja die Umwelt schützen. Aber wichtig ist auch, woher kommt der Strom, die Elektronik und die Batterie und vor allem die Rohstoffe für die Batterie?
In Südamerika wird Lithium z.B. durch Eindampfen von Wasser aus Salzseen gewonnen. Es wird also Wasser unter der geschlossenen Salzschicht des Sees an die Oberfläche gepumpt und dann verdunstet das Wasser. Damit sinkt der Grundwasserspiegel und die Wüsten werden noch trockener. Also nicht nur durch die Treibhausgase wird die Vergrößerung der Wüsten gefördert. Also ist ein E-Fahrzeug auch nicht nur umweltfreundlich, was uns ja viele vormachen wollen.

Gesetze und Vorschriften

Die Gesetze ändern sich oft schneller als man es sich wünschen würde. Das was bei der Bestellung der Neufahrzeuges gültig war gibts schon bei der Auslieferung nicht mehr.
Deshalb hier schon mal die ersten Updates
Ja, noch vor Veröffentlichung meines Artikels gab es schon Updates

Update 27.9.2021

Für Abgeordnete einfach Standard. Hauptsache an der Regierung, alles andere ist egal. An Versprechen halten müssen sich ja nur die Bürger.

In Zukunft, wenn alles Grün werden sollte, könnte es so kommen wie in England schon geplant, oder auch schon eingeführt. In bestimmten Zeiten darf man sein E-Fahrzeug nicht mehr Zuhause aufladen. Speziell in Zeiten mit hohem Stromverbrauch muss man, wenn es nicht mehr weiter geht, an die öffentlichen Ladesäulen. Die sind erstens teurer und evtl. auch besetzt.

Deshalb werden auch in Deutschland nur Wallboxen gefördert, die einen Internetverbindung zum Energieversorger haben. Damit wird die Stromabgabe  bei Bedarf dann gedrosselt.

Und noch eine gute Nachricht habe ich, Indien und China bauen neue Kohlekraftwerke. Wegen der höheren Stromnachfrage.
Hier in Deutschland aber streitet man sich, ob die Abschaltung der Kohlekraftwerke nicht noch vorgezogen werden kann.

Update 28.9.2021

Es soll neue Regelungen für Plug-in-Hybride geben.
Die Förderungen werden gekürzt. Noch sind die Elektro- und Hybridfahrzeuge in der Minderheit. Aber die große Masse fährt noch konventionell. Dennoch werden die Förderungen gekürzt.

Wieder einmal zeigt uns die Regierung, dass sie das nicht einhält, was sie verspricht. Da kann es doch nur eine Antwort darauf geben.

Update Oktober 2021

Die Förderung der KFW für Wallboxen ist aufgebraucht. Anträge braucht man keine mehr zu stellen.

Update Oktober 2021

Privilegien, die von der Regierung, für E-Fahrzeuge eingeräumt wurden.
Wie z.B. – evtl. Benutzung von Busspuren, kostenfreies Parken auf städtisch bewirtschafteten Parkplätzen, usw.

Allerdings auch Einschränkungen für Fahrzeuge mit Batterien gibt oder gab es auch schon. Z.B. in Leonberg war eine Zeitlang das Parkhaus Altstadt für E-Fahrzeuge gesperrt.

Jede Kommune hat da ihre eigenen Regelungen, bitte expliziert nachfragen. So wird einem immer geraten.
Bei der Stadt Sindelfingen und Böblingen habe ich das getan.
Die Antwort auf meine Presseanfragen fehlt bis heute.

Es sind also vermutlich schon zu viel E-Fahrzeuge (Hybride und vollelektrisch Fahrzeuge) auf Deutschen Straßen unterwegs.
Um nicht zu viel Einnahmen zu verlieren und Neid unter der Bevölkerung auszulösen wurden diese Privilegien wahrscheinlich einfach eingestellt.

Update im November 2021

Schlagzeilen in verschiedenen Zeitungen: Autohersteller will per Funk das Laden von einem E-Fahrzeug sperren!

Das sind dann die Nachteile der Vernetzung der Fahrzeuge.

Auch Tesla hat zu Beginn der Corona-Pandemie die Akkuleistung der Modelle per Updates kurzzeitig erhöht. (Ich dachte immer ein Akku hat soviel Speicher wie er bei der Herstellung bekommen hat. – Fehl gedacht, er wird oder kann, Softwareseitig verkleinert werden)
Damit kann man auch Schwächen der Akkus im Winter, oder Alterung, Softwareseitig ausgleichen und man mogelt sich einen besseren Akku zusammen.

Jetzt aber kommt erstmal noch der Winter, mit eisigen Temperaturen. Wie schlägt sich da mein Hybridfahrzeug

Auch da wird es eine Fortsetzung meines Artikels geben.

Bericht/Fotos Helmut Werner

 

Multifunktionsoverall gammatex® Overall MULTISTAR B in der Farbe navy / royal – Mai 2021

Regensachen fürs Fahrrad

Das ist ein großes Thema, das nicht so einfach zu beantworten ist.
Der Style, dick oder dünn, warm oder kalt, nur Jacke oder mit Hose oder gleich einen Overall.
Wie schon öfters erwähnt, für Dauerregen, Starkregen, viel Schlamm, Wald- oder Feldwege ist wahrscheinlich ein Overall die beste Wahl, aber auch groß, schwer und umständlich sowie bestimmt nicht die schönste Bekleidung.

Vom Hersteller, der Firma Kind Arbeitsschutz, habe ich einen weiteren Overall zugeschickt bekommen.  Diesen konnte ich ja bei dem vorherrschenden Wetter gut gebrauchen. Okay bei Gewitter bin ich nicht Fahrrad gefahren, aber Regen und auch Starkregen war öfters mit dabei.
Gerade für dieses Wetter ist ein Overall eine lohnenswerte Anschaffung.
Meine Erfahrungen gibt es hier.
Fangen wir also mal oben an:

Kapuze

Die Kapuze ist im Kragen verstaubar. Auch passt die Kapuze ganz locker über den Helm. Nicht so schön finde ich, dass sie an dem Overall recht kurz angenäht ist. Diese Varianten von Kapuzen hängen einfach wie ein großes Stück Stoff am Overall, wenn man sie nicht gleich in den Kragen verstaut.  Ist die Kapuze aber an den Seiten weiter nach vorne angenäht  liegt sie offen einfach schöner auf dem Rücken und lässt sich aufgezogen auch besser anpassen.

Taschen

Die Taschen sind außen aufgenäht und die Nähte verschweißt. Verschlossen werden sie alle mit einem Klettverschluss.
Insgesamt gibt es 4 Taschen, die Brusttaschen sind allerdings für ein Handy zu klein.
Die Oberschenkeltaschen jedoch befinden sich genau an der richtigen Stelle und stören, selbst mit einem Handy drin, nicht beim Radfahren. Die Konstruktion der aufgenähten Taschen ist einfacher, könnte aber auch evtl. Undicht werden, wenn Wasser zwischen den Stofflagen hineinläuft.

Klettverschlüsse

Der doppelte Windfang wird über die gesamte Länge mit einem Klettverschluss verschlossen und ist deshalb auch recht dicht. Beim Sitzen auf dem Fahrrad kann es aber vorkommend, dass sich Wasser in einer Falte sammelt und so irgendwann den Weg in den Overall findet. Mir ist das bei einem kompletten Klettverschluss nur ganz selten vorgekommen, evtl. beim Abduschen kann dann doch etwas Wasser durch Kommen. Liegt auch an dem Wasserdruck und der Strahlrichtung.

Passform

Beim Aufsteigen aufs Fahrrad bleibt man mit dem Overall nicht am Sattel hängen. Das Verhältnis Körperlänge zu Beinlänge stimmt perfekt, zumindest bei mir .
Die Hosenbeine sind zum Radfahren ein wenig zu kurz und rutschen beim Radfahren deutlich über die Schuhe. Dadurch bekommt man, bei Pfützen,  leider ein Fußbad. (es ist halt ein Arbeitsoverall, im Stehen alles gut. Beim Radfahren, mit angewinkelten Beinen, bräuchte man ca. 10 cm mehr. Dieses Problem gibt es auch bei vielen anderen (Regen)Hosen)
Armmanschetten mit Klettverschluss sind aus Neopren. Ist für mich nicht die beste Wahl. Sind zwar dicht fühlen sich aber nach kurzer Zeit einfach nass am Handgelenk an.

Allgemeines

Leichte, wirklich nur leichte Undichtigkeiten am Gesäß. Mit einer Radlerhose darunter spürt man das eigentlich nicht, das Polster hält das ab.
Es ist eindeutig Wasser von außen, da die Hose darunter auch Schmutz von außen bekommen hat. Mountainbiker fahren halt immer auf dreckigen Wegen.
Wenn man aber davon ausgeht, dass man oft die ganze Zeit auf dem Sattel sitzt, Wasser, Dreck, Reibung und das eigene Körpergewicht erzeugt halt Verschleiß, .ist also über kurz oder lang sowieso zu erwarten. Dies Problem haben auch so gut wie alle Regensachen. Selbst bei einem nahtlosen Sitzbereich gibt irgendwann die Beschichtung auf, einfach halt ein wenig später.

Vergleich mit  anderen Overalls

Der aktuelle Erfahrungsbericht:
gammatex
® Chemikalienschutzanzug Overall MULTISTAR B navy / royal
und im Vergleich:
gammatex® Chemikalienschutzkleidung Overall COMFORT petrol / navy
Einem Overall, den ich schon vorher mal auf meiner Seite beschrieben habe.
Und dem
IXS Regenanzug All-Weather

Der IXS All-Weather ist ein Fahrrad Regenoverall.
Die beiden anderen Overalls sind Arbeitsoveralls, also  nicht direkt fürs Radfahren gemacht.
Als Arbeitsoveralls haben beide deshalb Sicherheitsstandards einzuhalten, flüssigkeitsdicht,  Partikel dicht, atmungsaktiv und sind darum auch Typ-geprüft. Daher sollte es auch mit der Regendichtigkeit keine Probleme geben. Was ich bis jetzt auch bestätigen kann.
Vom Gefühl her ist der MULTISTAR B Overall noch etwas kürzer, beim Radfahren rutschen die Beinenden deutlich über die Schuhe.
Die Länge der Beine ist fürs Radfahren allerdings bei beiden Overalls etwas zu kurz. Selbst mit Wanderstiefel ist beim Multistar-Overall der ganze Schuh dem Wasserbeschuss vom Vorderrad ausgesetzt und das Wasser läuft von oben in die Schuhe.

Aber mit den “ultimativen Radschuhen für Regen”, also mit Gummistiefel, sind beide Overall für richtig schlechtes Wetter einfach super. (Der IXS-Overall übrigens hat die richtige Beinlänge, deshalb staut sich auch der Stoff als Wulst, beim Stehen, auf den Schuhen)

Die Kapuze am gammatex COMFORT Overall finde ich einfach besser, da sie breiter am Overall angenäht ist. Wobei die Kapuze am MULTISTAR größer ist.

Die Konstruktion der Taschen ist beim Comfort Pflanzenschutzoverall durchdachter und aufwändiger da keine Nähte auf der Außenhaut des Overalls sind. Dafür hat er aber leider nur 2 Taschen.

Noch kurz zum IXS-Overall. Dieser ist vom Material sehr dünn, keine Kapuze und auch keine Taschen, aber daher eher was zum Mitnehmen auf große Tour. Mit ihm hat man aber oft mit Kondenswasser Bildung im Anzug zu kämpfen.

Aber egal welchen Overall man hat, es gibt  dann kaum noch ausreden nicht Rad fahren zu gehen. Schlamm und Wasser bleiben draußen. Einziger Wermutstropfen, das Fahrrad muss leiden. Das ist dann auch ein Grund nicht Rad fahren zu gehen.

Fotos / Bericht Helmut Werner

gammatex COMFORT Overall – Erfahrungsbericht als Regenoverall für Radfahrer – im Jahr2020

Radfahren bei Regen, muss den das sein, kann man nicht auf schönes Wetter warten?
Da gibt es eine schnelle Antwort: Ja man kann!

Aber dann den ganzen Tag nur herumsitzen gefällt mir aber auch nicht. Also doch raus in den Regen.
So die Regensachen anziehen und rauf aufs Rad. Oft wird es aber schon auf den ersten Metern irgendwo, am Gesäß, Hals, Hände oder Schuhe, deutlich nass.

Wie man ja auf meinen Seiten lesen kann, suche ich deshalb schon länger einen Regen-Overall, „Neudeutsch auch Onesie“. Mit zwei, die ich schon mal hatte, war ich nicht besonders glücklich.

Die diversen Erfahrungsberichte finden sie in der Kategorie “Tipps”

Aber die Suche ging weiter.

Es gibt ja einige aus PU oder PVC, bekannt auch vom „Ostfriesennerz“.
Aber einigermaßen optisch ansprechen sind halt meisten nur die vom Bikeshop. Ein Overall und Optik …. Das darf natürlich jeder für sich entscheiden. Ich aber liebe es, wenn es beim Radfahren nirgendwo reinzieht und bei Schmuddelwetter von oben bis unten alles dicht ist. Das eben bieten Overalls (Onesie).

Eines Tages ist mir, recht zufällig, ein Arbeitsoverall aufgefallen. Bei dem waren auch Kundenmeinungen die behaupteten „Endlich mal ein Overall, der gut sitzt und nicht wie ein Sack aussieht.“

Die Farbauswahl und der Schnitt allerdings nicht so peppig wie die Sachen für MTB-Gemeinschaft. Sonst aber einigermaßen ansprechend.

Also bestellte ich mir den „gammatex COMFORT Pflanzenschutz Overall“ von der Firma KIND Arbeitssicherheit.

Die Lieferung

Als ich den Anzug bekommen habe – schönes Wetter und warm – also nicht das Wetter um einen Regen-Overall auszuprobieren.

Also fangen wir mal bei der Ausstattung an:

  • Oberstoff:100 % PES – PU-beschichtet
  • Kapuze mit Kordelzug im Kragen verstaubar und durch Klett Riegel Größenverstellbar
  • Außenaufhänger
  • 2-Wege-Reißverschluss hoch verschließbar mit doppelter Klett Abdeckung
  • Ärmel- und Beinenden mit Klett riegeln zur Weiten Verstellung
  • 2 verdeckte Brusttaschen mit Reißverschluss
  • elastischer Bund

Was also gleich auffällt sind die recht wenigen Reißverschlüsse und fehlende Belüftungsöffnungen. Aufgrund des Arbeitsoveralls als Chemieschutzoverall entsprechend hergestellt nach den Normen DIN 32781 und EN 343-3/3. wasserdicht, winddicht, atmungsaktiv. Was die fehlenden Belüftungen auch erklären dürfte. Die Wasserdichtigkeit sollte demzufolge aber gewährleistet sein.

Der erste Eindruck

Vom Material, und von der Haptik her, ist er ein wenig dünner als der Suite von dirtlej. Nach dem Anziehen fallen die fehlen Reißverschlüsse, um die Beine enger zu stellen auf. Die Klettverschlüsse reichen aber. Reißverschlüsse wären halt bequemer.
Auch die Belüftungsöffnungen sucht man dann vergebens. Das ist meines Erachtens der größte Nachteil.
Es ist halt ein Arbeitsoverall da gelten halt andere Werte.

Die Details

Die doppelte Klett Abdeckung des Front-Reißverschlusses verhinderte zuverlässig das kein Wasser ins Innere kommt. Reißverschluss-Taschen könnte es auch gerne mehr geben, zwei reichen eben nur knapp. Diese sind aber auch wasserdicht konstruiert, indem jeweils eine komplette Tasche mit zwei Lagen Stoff innen angenäht ist die auch noch Außen mit Reißverschluss und Lasche abgedeckt sind – einfach super. Der Gummizug in der Taille des Overalls sorgt dann noch dafür das der Overall hervorsagend sitzt.
Auch die Kapuze ist groß genug um über den Fahrradhelm zu ziehen. Ohne den Schirm an der Kapuze, die manchmal beworben wird, ist sie allerdings ein klein wenig kurz. Die Klettverschlüsse funktionieren gut und sind auch mit Handschuhen gut verschließbar.

Atmungsaktivität

Auch wenn ich keine Werte für die Wasserdichtigkeit gefunden haben, viel schlechter aus der DirtSuit mit geschlossenen Belüftungen ist er, gefühlt, auch nicht. Vorweggenommen aber bei Regenwetter dicht. Damit meine ich wirklich dicht – es gibt nirgends Wassereinbrüche beim Radfahren.

Mittlerer Weile konnte ich dies schon bei etlichen Regenfahrten und auch Schneematsch-Fahrten genießen. Mit diesem Overall macht das Spielen mit Pfützen und Matsch richtig Spaß. Dabei tut mir mein E-MTB schon ein wenig leid.

Resümee

Für Leute die sich richtig auspowern beim Radfahren, das auch bei Regenwetter, werden die Belüftungen schon vermissen. Zwei Taschen sind zwar wenig reichen aber da das Trikot, Jacke unter dem Overall bestimmt auch noch welche haben.
Da sind noch die Klettverschlüsse anstelle von Reißverschlüssen sowie die einfache Optik – für manche wichtig für andere nicht.
Für Tourenfahrer fehlen reflektierenden Elemente. In diesem Fall sollte man eine Warnweste oder ähnliches noch darüber anziehen.
Es sind schon einige Kompromisse, die man eingehen muss. Ich aber, als E-Mountainbike-Fahrer, habe für mich das passende Kleidungsstück gefunden, das viel mitmacht und mich trocken und sauber hält.
Man muss sich halt bewusst machen, es handelt sich um einen Arbeitsoverall
gammatex COMFORT Pflanzenschutz
Overall
Er ist also nicht speziell für Radfahrer entwickelt. Dennoch erfüllt er auch diese Aufgabe hervorragend.

Bericht / Fotos Helmut Werner

In eigener Sache:
Meine Berichte sind Werbefrei. Ausrüstungsteile und Bekleidung sind nicht gesponsert. Selbst Fotoausrüstung und auch das Internet Hosting werden von mir persönlich finanziert. Wenn sie mir dabei Helfen wollen, gibt es auf meiner Seite:
https://werner-sindelfingen.info/
unter der Überschrift “Werbefrei” Partner, über die sie Einkäufe tätigen können. Wen ihnen also meine Berichte gefallen würde ich mich sehr über Unterstützung freuen.
Vielen Dank.

 

Voll Reflektierende Bekleidung – Für Sportler bei Nacht ideal – Erfahrungsbericht Juli 2020

Voll Reflektierende Bekleidung –  meine Erfahrungen

Wenn ich mich schon “beschwere” das Radbekleidung (Overalls) keine guten Reflektoren haben sollte ich auch Beispiele für reflektierende Bekleidung geben.
Warnwesten mit Leuchtstreifen wären so ein Beispiel. Sie leuchten bei Nacht gut sehen aber nicht besonders gut aus.

Als alternative gibt es auch voll reflektierend Bekleidung.
Zugegeben man muss sich schon trauen wie eine leuchtende Säule herum zu laufen oder Rad zu fahren. Übersehen wird man in dieser Bekleidung aber so gut wie nicht. Beim Sport, wo leuchtende Farben sowieso gern getragen werden, finde ich diese Variante nicht schlecht.

Ein leuchtender Hingucker sind sie die Jacken und Hosen allemal.

Voll reflekrierende Jacken und Hosen sind einfach ein ganz kleines Nieschenprodukt. Bei den namhaften Sportbekleidungsherstellern gibt es solche voll reflektierende Bekleidung zwar, aber sehr wenige Stücke. Im Internet bieten aber Chinesische Händler diese schon viel häufiger an. Dabei ist man wieder bei einem anderem wichtigen Problem angekommen, den Größen.
Was passendes zu finden ist da oft Glücksache und Umtausch fast immer unmöglich.
Ein weiterer kleiner Nachteil der voll reflektierenden Bekleidung. Sie ist wie Regenbekleidung, also nicht atmungsaktiv.
Richtige Regenbekleidung ist es meistens aber auch nicht, die Nähte sind nicht wasserdicht. Bei meinen Regenfahrten waren sie schon recht dicht, aber nach einiger  Zeit kam das Wasser dann doch durch. Was allerdings nun früher da ist, der Schweiß oder das Regenwasser, kommt auf die körperliche Anstrengung an.

Warum keine Markennamen und Händler

Wenn ich hier in meinem Bericht keine Hersteller und Markennamen nenne hat das mehrere Gründe.
Erstens die Größen. Asiatische Größen sind, meiner Erfahrung nach, einfach ca. zwei Größen kleiner. Dabei sind die chinesischen Schneider auch manchmal der Meinung größer heißt nur länger, oder auch eben nur breiter. Manche versuchen auch selber schon die Bestellung eine Nummer Größer zu liefern um die asiatischen Größen den EU-Größen anzupassen.
Zweitens die Händler ändern schnell ihren Händler- oder den Marken-Namen falls sich mal zu viele beschwert haben und negative Rezensionen häufen. (was aber nicht heißen soll – alle Deutsche sind ehrlich)
Drittens sich mit den Händler herum ärgern bringt gar nichts, viele Händler verstehen oder wollen kein Deutsch verstehen.
Viertens Umtausch ist wegen dem Rückversand viel zu teuer.
Fünftens die Lieferzeit.
Der Sparversand hat meistens eine Lieferzeit von min 3 bis 6 Wochen. Also im Sommer die Ware für den Herbst bestellen usw. Da kann eine Abwicklung einer Falschen Größe ganz schön lang werden.
Sechstens die Waren sind auch nicht mehr so günstig (Leider aber billig in der Herstellung und evtl. im Material) Die Händler haben sehr schnell gemerkt, die billige Ware teuer zu verkaufen.
Die Qualität. Diese hängt sehr stark von den dort zur Verfügung stehenden Materialien ab. Eine Gute Jacke kann beim gleichen Händler bei der nächsten Lieferung komplett anders und direkt zum wegwerfen sein.

Alles in allem sind das die Gründe die mich immer abschrecken bei chinesische Händlern zu bestellen.
Aber dann alles, wenn es nicht passt oder die Qualität nicht stimmt, einfach weg zuwerfen ist nicht gerade nachhaltig und widerstrebt mir.
Dennoch musste ich es aber leider auch schon öfters machen.

Das Finden der Stücke im Internet – Besonderheiten bei den Chinesischen Händler

Die Artikel im Internet werden ja nach bestimmten Kriterien gesucht, wie z.B. “voll reflektierende Bekleidung”, wundert euch nicht das dann auch andere Artikel angezeigt werden. Die Händler schreiben in ihren Suchkriterien alles rein was sie finden, Sinnvoll oder auch nicht. Da steht schon mal drin wie “Nass, Unterwäsche, Anzug, Schuhe, Bekleidung, Lust, Glanz, Sex, Wetter, Lang, Kurz, Folie ……” einfach alles kann vorkommen. Auch dies macht das finden nicht leichter.

Irgend wie hatte ich aber mal ein wenig Glück bei den Bestellungen der beiden Jacken. Also hier sind die Fotos von mir und meinen beiden reflektierenden Jacken. Bei Regen als auch bei trockenem Wetter. Auffallen ist dabei sicher!

Bericht / Fotos Helmut Werner

Also hinaus und in die Nacht.

Je nachdem ob die Jacke von Licht angestrahlt wird ist sie einfach nur grau oder sie reflektiert (leuchtet) stark

Was für ein krasser Unterschied.
Den Dreck von den Waldwegen halten die Jacken auch aus.

Die Aufnahmen der Reflektierenden Jacke  sind mit einer kleinen LED-Filmlampe auf der kleinsten Helligkeitsstufe entstanden. Diese muss dabei in der Nähe der Kamera sein. Bei Blitzlichtaufnahmen ist die Reflektion so stark das fast nur die  helle Jacke zu sehen ist.

Hier das Bild dazu mit Blitz!