Update Juli 2021 – Landesstraße 1136 (Strohgäustraße) zwischen Leonberg und Höfingen – Baufortschritt

Update zur L1136 Leonberg – Höfingen

Anfang dieses Jahr (2021) wurde ja mit der Instandsetzung der Landesstraße 1136 begonnen. Die ca. 1 Kilometer lange Baustelle der L1136 beginnt ab Ortsende Leonberg und erstreckt sich bis zur Glemsbrücke.
Mitte April wurden mehrere Auflockerungssprengengen an dem Hang durchgeführt, um mehr Platz für die Straße zu schaffen. Die Böschung ist deutlich abgetragen worden und man kann erahnen das die neue Straßenführung Richtung Felsböschung verläuft. Mittels Stahlnetzen soll jetzt der Hang gesichert werden. Auf Baumaßnahmen im Bereich der naturschutzrechtlich sensiblen talseitigen Böschung kann damit verzichtet werden. Im Bereich des alten Steinbruchs in Richtung Höfingen bis zur Glemsbrücke wird zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zusätzlich ein Steinschlagschutzzaun angebracht.

 

Zurzeit werden Stromleitungen und die Kanalisation verlegt.
Im Zuge der Baumaßnahme wird die Beleuchtung in Abstimmung mit der Stadt Leonberg nur bis zum Hundesportverein erneuert.

Auch wenn zurzeit das Radfahren boomt.
Ein straßenbegleitender Radweg ist  für diesen Bereich nicht vorgesehen. Im Vorfeld der Abstimmung der Baumaßnahme wurde mit der Stadt Leonberg abgestimmt, dass eine Radwegführung abseits der L 1136 zu bevorzugen ist.

Die Sperrung der Straße dauert vermutlich noch bis zum 31. Oktober 2021 an.
Das Land investiert für die bauliche Sanierungsmaßnahme rund 2,7 Millionen Euro.

Fotos / Bericht Helmut Werner

Gumpenbachbrücke Kornwestheim – Zwischenbericht, Änderung der Verkehrsführung ab 26.7.2021

B27 Stuttgart – Ludwigsburg

Die Gumpenbachbrücke ist ein Bestandteil der B27 von Stuttgart nach Ludwigsburg. Genauer Gesagt zwischen den Anschlussstellen Kornwestheim Mitte und Kornwestheim Nord.

Historie

Als Betonteile von der Brücke abgefallen waren, wurde eine Untersuchung anberaumt. An dieser 1954 erbauten Brücke wurde dann 2010 eine Brückensonderprüfung durchgeführt. Die Untersuchung brachte Mängel an der Bewehrung, Entwässerung und Betonausbrüche zutage.
Mit Maßnahmen wie Fahrbahnbreitenreduzierungen, Geschwindigkeitsbegrenzungen und  die Unterseite der Brücke mit Netzen abspannen, um Gefährdungen durch herabstürzende Betonteile zu verhindern, wurde mit Sofortmaßnahmen darauf reagiert. Es wurde auch weiterhin festgelegt die bestehende Brücke durch einen Neubau zu ersetzen.

Beginn der Bauarbeiten

Um den Verkehr auf der B27 auch während der Bauzeit aufrechtzuerhalten wurde ein komplexes Konzept erarbeitet.
Das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) führt seit Januar 2020 Bauarbeiten für diesen Ersatzneubau durch. Die Gumpenbachbrücke besteht aus zwei Bauwerken, einem östlichen und einem westlichen Brückenteil.
Zuerst wurde seitlich neben dem alten östlichen Bauwerk ein neuer Brückenteil erstellt.
Nach Fertigstellung des neuen Brückenteils und Umleitung des Verkehrs auch auf den neuen Brückenteil wurde dann am 19 12 2020 der westliche Brückenteil gesprengt.
Seit Januar 2021 laufen jetzt die Bauarbeiten für das neue westliche Brückenbauwerk.

Die aktuelle Verkehrsführung mit zwei Fahrstreifen in jede Fahrtrichtung wird noch bis zum 26. Juli 2021 aufrechterhalten. Anschließend starten die Straßen- und Kanalbauarbeiten in Fahrtrichtung Stuttgart, für die die Anschlussstelle Kornwestheim-Nord Ausfahrt West gesperrt und nur noch ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung stehen wird.
Solange die Kanal- und Fahrbahnarbeiten auf einem ca. 500 Meter langem Stück anhalten, müssen sich die Autofahrer auf stockenden Verkehr einstellen müssen.

Die weiteren Arbeiten

Auf der Baustelle arbeiten täglich ca. 20 – 30 Personen an der Fertigstellung der Brücke. Wenn der westliche Brückenteil fertig ist, kann auch der noch alte östliche Brückenteil zwischen den beiden Neubauten gesprengt werden.

Die nächsten Arbeiten wären dann Aufbau von zwei Widerlagern für die östliche Brücke und verschieben des östlichen 4600 Tonnen schweren Bauwerks an die endgültige Stelle.
Wenn es planmäßig weiter geht, wird der Verkehr ab Juli oder August wieder Störungsfrei über die neue Gumpenbachbrücke laufen. Kleinere Restarbeiten werden aber noch bis ca. Ende August andauern.

Projektleiter Dr. Tim Weirich vom zuständigen Baureferat West des RPS und Caroline Heß von Wolff und Müller informierten über die aktuelle Baumaßnahme.

Bericht / Fotos Helmut Werner

 

L 1188: Fahrbahndeckenerneuerung Sindelfingen – Büsnau (Landkreis Böblingen) Vollsperrung ab Montag, 26 Juli 2021

L 1188: Fahrbahndeckenerneuerung Sindelfingen – Büsnau (Landkreis Böblingen)
Vollsperrung ab Montag, 26 Juli 2021, bis voraussichtlich Sonntag, 15. August 2021

Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert von Montag, 26. Juli 2021, bis voraussichtlich Sonntag, 15. August 2021, die Fahrbahn der L 1188 zwischen Sindelfingen und Büsnau. Die Arbeiten umfassen die Beseitigung von Schadstellen in der Asphalttragschicht, die Erneuerung der Binderschicht und das Aufbringen einer Gussasphaltschicht als Fahrbahndecke. Die Sanierungsarbeiten werden in zwei Bauphasen ausgeführt.

Bauabschnitt 1

In der ersten Bauphase wird der Streckenabschnitt zwischen dem Knotenpunkt Hölzertalstraße und L 1188 bis zum Kreisverkehr L 1188/L 1189 saniert. Die Arbeiten beginnen am Montag, 26. Juli 2021, und dauern voraussichtlich bis Montag, 2. August 2021, an. Aus Gründen des Arbeitsschutzes und der Verkehrssicherheit können die Arbeiten nur unter Vollsperrung durchgeführt werden.

Eine Umleitungsstrecke ist ausgeschildert. Die großräumige Umleitung führt während der ersten Bauphase von Stuttgart kommend über die L 1189 nach Magstadt/Ost – Neue Stuttgarter Straße – über die L 1185 auf die B 464. Von Sindelfingen kommend verläuft die Umleitung über den Kreisverkehr L 1188/L 1189 auf die L 1189 über Magstadt/Ost und der Südtangente bis zur B464.

Daran anschließend wird in der zweiten Bauphase die L 1188 vom Kreisverkehr L 1188/L 1189 bis zum Ortseingang Sindelfingen einschließlich des Kreisverkehrs ebenfalls unter Vollsperrung saniert. Die Gesamtbaumaßnahme soll voraussichtlich am Sonntag, 15. August 2021, abgeschlossen sein.

Bauabschnitt 2

In der zweiten Bauphase verläuft die großräumige, Umleitung von Stuttgart, über die L 1188 bis zum Kreisverkehr L 1188/L 1189, über die L 1189 und die K 1065 nach Maichingen, in die Stuttgarter Straße über die Konrad- Adenauer- Straße, die Willy-Brandt-Allee und Leonberger Straße. Von Sindelfingen erfolgt die Umleitung in entgegengesetzter Richtung über die K 1065 Maichingen, L 1189 bis zum Kreisverkehr und über die L 1188 nach Stuttgart.

 

Juli 2021 – Neues von der B464 – Außer Verspätungen ist ein Ende der Bauarbeiten in Sicht

B 464: Fahrbahndeckenerneuerung Sindelfingen – Maichingen (Landkreis Böblingen)
Umstellung der Verkehrsführung am Montag, 19. Juli 2021

Nach den ersten Planungen sollte schon alles fertig sein.
Zuerst waren es die Mauereidechsen, dann mehrmals das regnerische Wetter. Jetzt aber ist schon viel gemacht worden und ein Ende ist sichtbar.
Hier die offizielle Meldung vom Regierungspräsidium.

Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit Montag, 12. Oktober 2020, auf der B 464 zwischen Sindelfingen und Maichingen die Asphaltdeckschicht sowie die darunterliegende Asphaltbinderschicht. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wird zusätzlich die Fahrbahn verbreitert, um Pannenstreifen zu schaffen und punktuelle Nothaltebuchten anzulegen.

Durch den anhaltenden Regen in dieser Woche können die Fahrbahnmarkierungen später als geplant aufgetragen werden, da hierfür eine trockene Fahrbahn notwendig ist. Die Verkehrsumstellung auf der B 464 kann somit nicht wie ursprünglich geplant am Freitag, 16. Juli 2021, erfolgen. Die Vollsperrung der B 464 zwischen der L 1183 und der K 1064 kann nun am Montag, 19. Juli 2021, zu einer halbseitigen Sperrung umgebaut werden, welche voraussichtlich bis Freitag, 30. Juli 2021, andauern wird. Die derzeitige halbseitige Sperrung zwischen der L 1189 und der K 1064 muss aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Arbeitsschutzes ab Montag, 19. Juli 2021, voraussichtlich bis Freitag, 6. August 2021, vollgesperrt werden. Die Gesamtbaumaßnahme kann voraussichtlich Mitte August 2021 beendet werden.

Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden in Fahrtrichtung Renningen weiterhin über die bestehende, ausgeschilderte Umleitung geführt. In Gegenrichtung wird der Verkehr an der L 1189 über eine provisorisch angelegte Ausfahrt in Fahrtrichtung Maichingen ausgeleitet und über die K 1004 wieder auf die B 464 geführt. Aus Richtung Grafenau kommende Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer können in Richtung Sindelfingen bereits an der K 1064 wieder auf die B 464 auffahren.

Infos Regierungspräsidium, Fotos Helmut Werner

Multifunktionsoverall gammatex® Overall MULTISTAR B in der Farbe navy / royal – Mai 2021

Regensachen fürs Fahrrad

Das ist ein großes Thema, das nicht so einfach zu beantworten ist.
Der Style, dick oder dünn, warm oder kalt, nur Jacke oder mit Hose oder gleich einen Overall.
Wie schon öfters erwähnt, für Dauerregen, Starkregen, viel Schlamm, Wald- oder Feldwege ist wahrscheinlich ein Overall die beste Wahl, aber auch groß, schwer und umständlich sowie bestimmt nicht die schönste Bekleidung.

Vom Hersteller, der Firma Kind Arbeitsschutz, habe ich einen weiteren Overall zugeschickt bekommen.  Diesen konnte ich ja bei dem vorherrschenden Wetter gut gebrauchen. Okay bei Gewitter bin ich nicht Fahrrad gefahren, aber Regen und auch Starkregen war öfters mit dabei.
Gerade für dieses Wetter ist ein Overall eine lohnenswerte Anschaffung.
Meine Erfahrungen gibt es hier.
Fangen wir also mal oben an:

Kapuze

Die Kapuze ist im Kragen verstaubar. Auch passt die Kapuze ganz locker über den Helm. Nicht so schön finde ich, dass sie an dem Overall recht kurz angenäht ist. Diese Varianten von Kapuzen hängen einfach wie ein großes Stück Stoff am Overall, wenn man sie nicht gleich in den Kragen verstaut.  Ist die Kapuze aber an den Seiten weiter nach vorne angenäht  liegt sie offen einfach schöner auf dem Rücken und lässt sich aufgezogen auch besser anpassen.

Taschen

Die Taschen sind außen aufgenäht und die Nähte verschweißt. Verschlossen werden sie alle mit einem Klettverschluss.
Insgesamt gibt es 4 Taschen, die Brusttaschen sind allerdings für ein Handy zu klein.
Die Oberschenkeltaschen jedoch befinden sich genau an der richtigen Stelle und stören, selbst mit einem Handy drin, nicht beim Radfahren. Die Konstruktion der aufgenähten Taschen ist einfacher, könnte aber auch evtl. Undicht werden, wenn Wasser zwischen den Stofflagen hineinläuft.

Klettverschlüsse

Der doppelte Windfang wird über die gesamte Länge mit einem Klettverschluss verschlossen und ist deshalb auch recht dicht. Beim Sitzen auf dem Fahrrad kann es aber vorkommend, dass sich Wasser in einer Falte sammelt und so irgendwann den Weg in den Overall findet. Mir ist das bei einem kompletten Klettverschluss nur ganz selten vorgekommen, evtl. beim Abduschen kann dann doch etwas Wasser durch Kommen. Liegt auch an dem Wasserdruck und der Strahlrichtung.

Passform

Beim Aufsteigen aufs Fahrrad bleibt man mit dem Overall nicht am Sattel hängen. Das Verhältnis Körperlänge zu Beinlänge stimmt perfekt, zumindest bei mir .
Die Hosenbeine sind zum Radfahren ein wenig zu kurz und rutschen beim Radfahren deutlich über die Schuhe. Dadurch bekommt man, bei Pfützen,  leider ein Fußbad. (es ist halt ein Arbeitsoverall, im Stehen alles gut. Beim Radfahren, mit angewinkelten Beinen, bräuchte man ca. 10 cm mehr. Dieses Problem gibt es auch bei vielen anderen (Regen)Hosen)
Armmanschetten mit Klettverschluss sind aus Neopren. Ist für mich nicht die beste Wahl. Sind zwar dicht fühlen sich aber nach kurzer Zeit einfach nass am Handgelenk an.

Allgemeines

Leichte, wirklich nur leichte Undichtigkeiten am Gesäß. Mit einer Radlerhose darunter spürt man das eigentlich nicht, das Polster hält das ab.
Es ist eindeutig Wasser von außen, da die Hose darunter auch Schmutz von außen bekommen hat. Mountainbiker fahren halt immer auf dreckigen Wegen.
Wenn man aber davon ausgeht, dass man oft die ganze Zeit auf dem Sattel sitzt, Wasser, Dreck, Reibung und das eigene Körpergewicht erzeugt halt Verschleiß, .ist also über kurz oder lang sowieso zu erwarten. Dies Problem haben auch so gut wie alle Regensachen. Selbst bei einem nahtlosen Sitzbereich gibt irgendwann die Beschichtung auf, einfach halt ein wenig später.

Vergleich mit  anderen Overalls

Der aktuelle Erfahrungsbericht:
gammatex
® Chemikalienschutzanzug Overall MULTISTAR B navy / royal
und im Vergleich:
gammatex® Chemikalienschutzkleidung Overall COMFORT petrol / navy
Einem Overall, den ich schon vorher mal auf meiner Seite beschrieben habe.
Und dem
IXS Regenanzug All-Weather

Der IXS All-Weather ist ein Fahrrad Regenoverall.
Die beiden anderen Overalls sind Arbeitsoveralls, also  nicht direkt fürs Radfahren gemacht.
Als Arbeitsoveralls haben beide deshalb Sicherheitsstandards einzuhalten, flüssigkeitsdicht,  Partikel dicht, atmungsaktiv und sind darum auch Typ-geprüft. Daher sollte es auch mit der Regendichtigkeit keine Probleme geben. Was ich bis jetzt auch bestätigen kann.
Vom Gefühl her ist der MULTISTAR B Overall noch etwas kürzer, beim Radfahren rutschen die Beinenden deutlich über die Schuhe.
Die Länge der Beine ist fürs Radfahren allerdings bei beiden Overalls etwas zu kurz. Selbst mit Wanderstiefel ist beim Multistar-Overall der ganze Schuh dem Wasserbeschuss vom Vorderrad ausgesetzt und das Wasser läuft von oben in die Schuhe.

Aber mit den “ultimativen Radschuhen für Regen”, also mit Gummistiefel, sind beide Overall für richtig schlechtes Wetter einfach super. (Der IXS-Overall übrigens hat die richtige Beinlänge, deshalb staut sich auch der Stoff als Wulst, beim Stehen, auf den Schuhen)

Die Kapuze am gammatex COMFORT Overall finde ich einfach besser, da sie breiter am Overall angenäht ist. Wobei die Kapuze am MULTISTAR größer ist.

Die Konstruktion der Taschen ist beim Comfort Pflanzenschutzoverall durchdachter und aufwändiger da keine Nähte auf der Außenhaut des Overalls sind. Dafür hat er aber leider nur 2 Taschen.

Noch kurz zum IXS-Overall. Dieser ist vom Material sehr dünn, keine Kapuze und auch keine Taschen, aber daher eher was zum Mitnehmen auf große Tour. Mit ihm hat man aber oft mit Kondenswasser Bildung im Anzug zu kämpfen.

Aber egal welchen Overall man hat, es gibt  dann kaum noch ausreden nicht Rad fahren zu gehen. Schlamm und Wasser bleiben draußen. Einziger Wermutstropfen, das Fahrrad muss leiden. Das ist dann auch ein Grund nicht Rad fahren zu gehen.

Fotos / Bericht Helmut Werner