A 81 Engelbergtunnel: Informationen zum aktuellen Stand des Bauablaufs zur baulichen und betriebstechnischen Ertüchtigung Start zweite Bauphase vorbehaltlich der Entwicklungen aufgrund der Corona-Pandemie voraussichtlich ab Anfang Juli

A 81 Engelbergtunnel: Informationen zum aktuellen Stand
des Bauablaufs zur baulichen und betriebstechnischen
Ertüchtigung
 Start zweite Bauphase vorbehaltlich der Entwicklungen aufgrund der Corona-Pandemie voraussichtlich ab Anfang Juli

Das Regierungspräsidium Stuttgart hatte am 2. September 2019 mit der ersten Bauphase der Hauptbaumaßnahme am Engelbergtunnel begonnen. Derzeit laufen die wesentlichen Arbeiten unter der Fahrbahn in den Medien- und Abluftkanälen beider Tunnelröhren. Dabei wird die rund 50 Zentimeter dicke Fahrbahn um weitere 50 Zentimeter verstärkt, um die seitlich auf die Tunnelinnenschalen wirkenden Kräfte aus dem Anhydritquellen aufnehmen zu können. Außerdem finden Arbeiten in den beiden Betriebsgebäuden statt.

In dieser ersten Bauphase sind keine Verkehrseingriffe am Tag in die Autobahn erforderlich. Der Beginn der daran anschließenden zweiten Bauphase wird sich im Wesentlichen aufgrund der aktuellen Coronavirus-Pandemie verschieben, da es Einschränkungen hinsichtlich der Verfügbarkeit von Personal und Material gibt. Stand heute kann die zweite Bauphase voraussichtlich Anfang Juli 2020 begonnen werden.

Ab dieser zweiten Bauphase werden Verkehrseingriffe am Tag vorgenommen. Jedoch wird es in keiner Bauphase tagsüber Sperrungen von Fahrstreifen geben. Die Sperrung von einzelnen Fahrstreifen findet ausschließlich in der Nacht und somit in der verkehrsärmeren Zeit von 20:00 bis 5:00 Uhr statt, sodass trotz der Verkehrseingriffe bis zum geplanten Bauende im Mai 2024 tagsüber alle sechs vorhandenen Fahrstreifen bestehen bleiben. Lediglich die Fahrstreifenbreiten – und damit einhergehend die Geschwindigkeit – werden eingeschränkt. Daher werden keine Umleitungen in das nachgeordnete Straßennetz erforderlich.

Die überregionale und regionale Verkehrslenkung auf der Autobahn erfolgt ab der zweiten Bauphase mit den vorhandenen und neuen Netz- und Streckenbeeinflussungsanlagen sowie der neuen Tunnelverkehrstechnik. Für die Tunnelverkehrstechnik wurden 24 Verkehrszeichenbrücken neu errichtet. Alle Verkehrszeichenbrücken sind mit LED-Verkehrszeichen ausgestattet. An beiden Tunnelportalen wurden außerdem zusätzlich Schranken neu errichtet, die es bei einem Brand zukünftig möglich machen, den Tunnel sofort zu sperren. Mit der neuen Tunnelverkehrstechnik und deren Verknüpfung mit den vorhandenen Streckenbeeinflussungsanlagen auf der A 8 und A 81 wird es zukünftig möglich sein, schneller und besser auf unterschiedliche Verkehrssituationen zu reagieren. Die neue Tunnelverkehrstechnik wurde so geplant, dass alle Verkehrsführungen der Hauptbaumaßnahme des Engelbergtunnels komplett mit LED-Verkehrszeichen umgesetzt werden können und so für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gut verständlich sind. Die neue Tunnelverkehrstechnik wurde bereits am 8. März 2020 in Betrieb genommen. Die Kosten von rund neun Millionen Euro trägt die Bundesrepublik Deutschland als Baulastträger.

Außerdem soll zu Beginn der zweiten Bauphase eine temporäre Reisezeitanzeigeanlage auf der A 8 und A 81 sowie der B 295 in Betrieb genommen werden. Bei der Reisezeitanzeigeanlage handelt es sich um ein Pilotprojekt des Landes Baden-Württemberg mit Kosten von rund einer dreiviertel Million Euro. Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sollen mit dieser Anlage aktuell und genau über die bestehende Verkehrssituation informiert werden. Ziel ist es, dass der Verkehr auf der Autobahn bleibt und nicht in die umliegenden Kommunen ausweicht. An neun Standorten werden hierzu insgesamt 14 LED-Tafeln errichtet, die mit Solarstrom betrieben werden. Der Aufbau der LED-Tafeln wurde bereits im März abgeschlossen. Derzeit erfolgt der Probebetrieb, der für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer nicht sichtbar ist.

Die neue Tunnelverkehrstechnik und die Reisezeitanzeigeanlage sind Teil des Maßnahmenpaketes der Hauptbaumaßnahme des Engelbergtunnels. Mit diesen Maßnahmen soll die Bauzeit reduziert, eine sichere Bau- und Verkehrsabwicklung gewährleistet sowie ein optimales Verkehrsmanagement während der Bauzeit ermöglicht werden. Auch aufgrund der aktuellen Corona-Lage tun der Bund und das Land sowie die beauftragte Arbeitsgemeinschaft alles, um die Abläufe wie geplant umzusetzen und etwaige Verzögerungen einer Bauphase in einer anderen Bauphase zu kompensieren.

 

L 530/L 528: Fahrbahnsanierungen Ortsdurchfahrt Bad Wimpfen und Bad Wimpfen – Heinsheim (Landkreis Heilbronn)

L 530/L 528: Fahrbahnsanierungen Ortsdurchfahrt Bad Wimpfen und Bad Wimpfen – Heinsheim (Landkreis Heilbronn)
Verkehrsfreigabe der L 530 am Samstag, 18. April 2020
Arbeiten an der L 528 schreiten planmäßig voran

Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit September 2019 Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn durch. Die Arbeiten in der Ortsdurchfahrt Bad Wimpfen im Zuge der L 530 (Schiedstraße) werden trotz der aktuellen Corona-Lage planmäßig fertiggestellt. Diese Woche werden die abschließenden Asphaltarbeiten durchgeführt. Die Verkehrsfreigabe der L 530 erfolgt am kommenden Samstag, 18. April 2020, im Laufe des Tages.

Die Arbeiten in der Erich-Sailer-Straße (L 528) schreiten ebenfalls planmäßig voran. Die Erneuerung des Streckenabschnittes zwischen Freibad und Heinsheim hat begonnen und wird voraussichtlich bis Ende April 2020 abgeschlossen. Nach Fertigstellung der Ortsdurchfahrt wird die L 528 zwischen Bad Wimpfen und Heinsheim voraussichtlich Ende Mai 2020 wieder für den Verkehr freigegeben.

Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

Hofmeister-Gelände in Leonberg – April 2020

Bosch – die Zukunft der selbstfahrenden Autos in Leonberg

Viel ist nicht mehr übrig vom alten Möbelhaus Hofmeister in Leonberg.
Ein weiterer Schritt für den Bosch Technologiestandort für Fahrzeug-Assistenzsysteme.

Bosch forscht in Leonberg am automatisierten Fahren. Das gibt natürlich auch Leonberg die Chance ein gemeinsames Mobilitätskonzept für die Stadt zu erarbeiten.
Oberbürgermeisters Martin Georg Cohn hatte dies ja schon mehrfach angedeutet. Das ehemaligen Hofmeisterareal ist ja demnächst schon mal frei.

Die Bagger werden aber lange noch nicht aus Leonberg verschwinden. Das nebenan gelegene Gelände gehört auch der Bosch AG  und auch das Parkhaus braucht mindestens noch ein wenig Zuwendung. Auch wenn der Corona-Virus viel lahmlegt. Aber es geht weiter.

Fotos / Bericht NaNeu, JoeWö, Helmut Werner

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