Verspätung bei der B464 Renningen – Sindelfingen – Termin 11.April 2021 wegen Wetter nicht haltbar!

Es ist noch viel zu machen auf der B464 zwischen Sindelfingen und Maichingen.
Der Schnee und die durch die Baumaßnahme betroffenen Winterhabitate von Zauneidechsen  führten zu  Verzögerungen

Pressemeldung:

B 464: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Sindelfingen und Maichingen (Landkreis Böblingen)
Abschluss der Gesamtmaßnahme verzögert sich witterungsbedingt

Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit Montag, 12.Oktober 2020, im Zuge der B 464 zwischen Sindelfingen und Maichingen die Asphaltdeck- sowie die darunterliegende Asphaltbinderschicht. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen werden zusätzlich die Fahrstreifenbreiten auf diesem Streckenabschnitt beidseitig angepasst und Nothaltebuchten hergestellt.

Geplantes Bauende war Sonntag, 11. April 2021. Die Gesamtmaßnahme kann, entgegen der ursprünglichen Planung, nicht am kommenden Sonntag abgeschlossen werden.

Grund dafür sind zum einen die unbeständigen Witterungsverhältnisse seit Jahresbeginn. Seit der Wiederaufnahme der Bautätigkeiten am Montag, 18. Januar 2021, mussten die Arbeiten aufgrund der niedrigen Temperaturen und des Niederschlags immer wieder unterbrochen werden. Der hierdurch stark durchnässte Oberboden musste teilweise ersetzt werden. Zudem erreicht der Untergrund der Fahrbahn den erforderlichen Verdichtungsgrad nicht, was im Vorfeld der Maßnahme nicht absehbar war und Auswirkungen auf die neue Fahrbahn haben kann, –beispielsweise durch später auftretende Setzungen. Um diese zu vermeiden, wird die Tragfähigkeit des Bodens daher durch zusätzliche Maßnahmen erhöht.

Zum anderen werden die Arbeiten im Abschnitt der B 464 zwischen der L 1189 und der K 1064, die zu einem späteren Zeitpunkt in 2021 geplant waren, jetzt in die laufende Baumaßnahme integriert. Die bisherige Umleitungsstrecke bleibt weiterhin bestehen.

Der Bauablaufplan wird derzeit an die neuen Rahmenbedingungen angepasst. Das Regierungspräsidium Stuttgart ist dafür in enger Abstimmung mit der beauftragten Baufirma. Über den Bauverlauf und den Fertigstellungstermin werden wir, sobald der weitere Ablauf festgelegt werden konnte, in einer separaten Pressemitteilung informieren.

Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigung während der Bauzeit.

Fotos Helmut Werner

Renninger Krippe ist zu Ende gegangen mit Tony Marshall – 31.1.2021

Die Renninger Krippe in der Malmsheimer Martinus Kirche ist zu Ende

Mit großem Aufwand und trotz COVID 19 Virus lief das Programm in der Martinus Kirche in Malmsheim mit Einschränkungen aber dennoch Erfolgreich. Wir mussten die Entscheidungen respektieren und die Situation sehr ernst nehmen.

Am Donnerstag, 28. Januar, fand unter Corona Bestimmungen ein Wortgottesdienst ab. Mit dabei ein Prominenter und seit Jahrzehnten beliebter Gast Tony Marshall und ein guter Freund von Pfarrer Pitzal.

Der aus Baden-Baden kommende Star, inzwischen stolze 83 Jahre Alt,  kommt auch gerne in die Martinus Kirche nach Malmsheim auch, wenn es diesmal zu Weihnachten nicht klappte. Eine einundvierzig Jahre alte, gepflegte Freundschaft mit dem Pfarrer bedeute ihm sehr viel.

Sie sind beide Missionare, so Tony. Der Pfarrer hat schon die halbe Welt missioniert, hilft den Armen und Bedürftigen. Unterstützt, sammelt Spenden, dazu gehört auch die Krippe seit 41 Jahren.
Er selbst fühlt sich auch als Missionar. Und was ist seine Mission? Er sieht sich als Botschafter, Botschafter der Musik.

Einen Wunsch haben die zwei “Freunde” irgendwann möchten sie auf die Bora Bora Insel Fliegen, eine Insel an die Tony gerne zurückdenkt.

Der Pfarrer Franz Pitzal hat jedenfalls auch noch einiges vor. Die Franz Pitzal Stiftung weiterhin zu pflegen und die Armen und Notleidenden mit seinen Projekten zu unterstützen.

Spenden werden dankend angenommen. Das Spendenkonto:

Franz Pitzal Stiftung Renninger Krippe
IBAN: DE80 6035 0130 1000 8221 08

Foto/Text   N.Neu, Joewö

Weihnachtsaktion 2020 auf der Sculptoura – Friedenstaube im Vogelnest bei Ehningen

25.11.2020, Ehningen bei Böblingen, Weiße Friedenstaube im wohl bekanntesten Kunstobjekt der Sculptoura.

Das Ehninger Vogelnest ist das Aushängeschild der SCULPTOURA und auch von der Autobahn A81 bei Ehningen deutlich sichtbar.

Immer wieder wird das Vogelnest vom „Vater des Nests“, Mathias Schweikle  LandARt-Künstler aus Pfalzgrafenweiler, umgestaltet. So auch wieder pünktlich zum Advent 2020.

Eine Friedenstaube im Vogelnest

Für dieses Weihnachten wurde eine weiße Taube am 25.11.2020 in das überdimensionale Vogelnest bei Ehningen platziert.
Für eine weihnachtliche Stimmung sorgt auch die Firma Event Media Tec aus Herrenberg, die die weiße Taube auch Nachts in das rechte Licht rückt.
Corona bedingt wurde auf eine große Einweihung verzichtet.

Warum eine Taube als weihnachtliche Inszenierung?
Mathias Schweikle: Die Geschichte der Taube und der Menschen beginnt vor ca. 5.000 Jahren. Sie wurde noch vor dem Huhn oder der Gans domestiziert und übernahm dabei auch die Rolle der Postbotin. In der biblischen Sintflut-Erzählung ist es eine von Noah ausgelassene Taube, die mit einem frischen Olivenzweig im Schnabel zur Arche zurückkehrt. Seither gilt sie auch als Zeichen der Hoffnung und des Friedens. Spätestens aber Pablo Picasso prägte die weiße Taube mit seiner Tauben-Lithografie, für die er den Weltfriedenspreis erhielt, als Symbol für Frieden und Liebe.

„Wir werden uns noch lange an dieses denkwürdige Jahr 2020 erinnern, und was könnten wir derzeit mehr brauchen als ein Signal der Hoffnung“, unterstreicht auch Landrat Bernhard.

Ehningens Bürgermeister, Lukas Rosengrün betont „An dieser Stelle gebührt auch Holger König ein dickes Dankeschön, der als Bewirtschafter nun schon über sechs Jahre das Feld für die Skulptur und – wann immer Strom benötigt wird – auch diesen aus seiner Scheune zur Verfügung stellt.“

Zur Gestaltung des jetzigen Vogelnests

Die rot-weißen Absperrbänder, die Mathias Schweikle im Mai, nach der Lockerung des ersten Lockdowns am Nest angebracht hatte, werden an den hölzernen Streben belassen. Sie stammen von Absperrungen an Spiel- oder Grillplätzen, Sportstätten oder anderer öffentlichen Flächen. „Die Menschen erleben diese Zeit aktuell sehr unterschiedlich und jeder geht individuell mit der Situation um“, so Schweikle. „Die Absperrbänder sind noch lange nicht wirklich weg. Auch wenn sie nicht mehr als konkrete Sperrungen dienen, so sind sie doch ein symbolisches Zeichen für immer noch geltende Einschränkungen.“ Gerade in schwierigen Zeiten braucht es kleine Zeichen – so wie eine gar nicht so kleine Taube in ihrem gar nicht so kleinen Nest.

Bericht und Fotos Helmut Werner

Die Friedenstaube im Nest. Die Autobahn und Ehnigen immer fest im Blick.

Die SCULPTOURA hat mehr als 60 Skulpturen aus Holz, Metall und Stein von über 50 Künstler/innen. In der herrlichen Landschaft der Schönbuchlichtung des Würmtals und des Heckengäus ist diese Freiluftgalerie 2014 entstanden. Ursprünglich sollte es nur als einmaliges Event stattfinden. Einmal ins Leben gerufen ist sie mittlerweile nicht mehr aus der Region wegzudenken. Von Weil der Stadt bis  Waldenbuch auf rund 40 km kann man ein fantastisches Zusammenspiel zwischen Kunst und Natur entdecken.

In eigener Sache:
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https://werner-sindelfingen.info/
unter der Überschrift “Werbefrei” Partner, über die sie Einkäufe tätigen können. Wen ihnen also meine Berichte gefallen würde ich mich sehr über Unterstützung freuen.
Vielen Dank.