Wasserberghaus – Ochs am Spieß auf rund 700 Metern Höhe mit Volksmusik und Alphörnern

Ochs am Spieß und Alphornklänge am Wasserberghaus

Wasserberghaus – Bei bestem Spätsommerwetter lockte das Wasserberghaus am Sonntag, 13. September 2026, zahlreiche Besucher auf die Höhen am Albtrauf. Gegen 10.30 Uhr begann die Veranstaltung mit einem gelungenen Mix aus Musik, Geselligkeit und schwäbischer Küche.

Schon im Vorfeld war mit einer besonderen Spezialität geworben worden: Ochs am Spieß. Der rustikale Braten kam bei den Gästen gut an und erwies sich als kulinarischer Höhepunkt des Tages.

Auch bei der Anreise zeigte sich, wie beliebt das Wasserberghaus als Ausflugsziel ist. Da das Wanderheim nicht direkt mit dem Auto erreichbar ist, wurde ein Shuttle-Service vom Parkplatz Hexensattel eingerichtet. Viele Besucher kamen aber auch zu Fuß oder mit dem Mountainbike auf den Wasserberg.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte das d’Laudl’s Trio mit Volksmusik. Dazu erklangen die eindrucksvollen Töne der Reichenbacher Alphörner, die hervorragend zur Landschaft und zum urigen Charakter des Wanderheims passten.

Das auf rund 700 Metern Höhe gelegene Wasserberghaus befindet sich am Albtrauf, hoch über Schlat und dem Mittleren Filstal. Bei herrlichem Wetter genossen die zahlreichen Gäste einen geselligen Sonntag mit guter Musik, leckerem Essen und einer herrlichen Aussicht.

Ein rundum gelungener Tag auf dem Wasserberg – schwäbische Gemütlichkeit, wie man sie sich wünscht.

Bericht / Fotos Neuweiler, Wölfling, Helmut Werner

 

Dornier Museum Friedrichshafen – Luftfahrtgeschichte hautnah erleben

Ein Besuch zwischen Interboot, Bodensee und 100 Jahren Luft- und Raumfahrtgeschichte.

Friedrichshafen ist nicht nur während der Interboot einen Besuch wert. Wer sich rund um die Messe etwas Zeit nimmt, findet am Bodensee zahlreiche interessante Ausflugsziele. Eines davon liegt direkt am Bodensee-Airport: das Dornier Museum Friedrichshafen.

Das Museum widmet sich der Geschichte der Luft- und Raumfahrt und lässt auf rund 6.000 Quadratmetern den technischen Wandel und den Pioniergeist vergangener Jahrzehnte erlebbar werden. Zahlreiche originale Flugzeuge und Exponate aus der Raumfahrt machen dabei schon allein durch ihre Größe einen bleibenden Eindruck.

Das Gebäude selbst ist passend zum Thema als großer Hangar gestaltet. Auch der Standort ist bewusst gewählt: Friedrichshafen ist eng mit der Geschichte der Firma Dornier verbunden, und durch die unmittelbare Nähe zum Flughafen lässt sich die Verbindung von den Anfängen der Luftfahrt bis zum heutigen Flugbetrieb besonders gut nachvollziehen.

Träger des Museums ist die Dornier Stiftung für Luft- und Raumfahrt. Eröffnet wurde das Dornier Museum am 24. Juli 2009. Seitdem hat sich die Ausstellung immer wieder weiterentwickelt und bietet neben der Dauerausstellung auch wechselnde Themen und besondere Angebote.

Bei meinem Besuch hat mich vor allem die Kombination aus Technikgeschichte, den großen Originalexponaten und der besonderen Atmosphäre des Museums beeindruckt. Es gibt viel in dem Museum zu entdecken – gerade die Begegnung mit den Flugzeugen und den Raumfahrtexponaten macht einen Teil des Reizes aus – also auch genügend Zeit dafür einplanen.

Wer also zur Interboot oder zu einer anderen Veranstaltung nach Friedrichshafen kommt und noch einen interessanten Abstecher sucht, sollte das Dornier Museum auf seine Liste setzen. Auch für Familien gibt es verschiedene Angebote, sodass sich der Besuch nicht nur an eingefleischte Luftfahrtfans richtet.

Für mich war das Museum jedenfalls eine interessante Ergänzung zu meinem Aufenthalt in Friedrichshafen – und ein Ausflugsziel, das man bei einem Besuch der Bodenseestadt leicht mit einplanen kann.

Bericht / Fotos Helmut Werner

Wassersport, Boote und neue Ideen – die Interboot 2026

Interboot Friedrichshafen 2026 – fünf Tage im Zeichen des Wassersports

Fünf Tage lang stand Friedrichshafen wieder ganz im Zeichen des Wassersports. Im September 2026 fand die 65. Auflage der Interboot statt, einer der bedeutendsten deutschen Wassersportmesse.

Mit 36.100 Besucherinnen und Besuchern kamen etwas weniger Gäste als im vergangenen Jahr.  Trotzdem herrschte auf dem Messegelände eine angenehme und entspannte Atmosphäre. Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr neben den klassischen Themen vor allem Angebote für Einsteiger, Elektromobilität und das aktive Erleben des Wassersports.

Angebote für Einsteiger und neue Themen

Mit der Sonderschau „Mein erstes Boot“ richtete sich die Interboot gezielt an Menschen, die neu in den Bootssport einsteigen möchten. Dabei ging es nicht nur um Boote, sondern auch um die Fragen, die sich Einsteiger vor dem Kauf stellen.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Elektromobilität. In der E-Boat Area konnten sich Interessierte über elektrische Antriebe und die dazu passenden Boote informieren. Das Interesse des Publikums an diesem Thema war spürbar und auch viele Aussteller berichteten von zahlreichen Gesprächen rund um die Elektromobilität.

Im Refit-Center drehte sich alles um die Aufbereitung und Pflege von Booten. Auch das Thema „Frauen im Wassersport und Bootssport“ wurde auf der Messe aufgegriffen.

Positive Bilanz bei den Ausstellern

Trotz der etwas geringeren Besucherzahl zogen viele Aussteller eine positive Bilanz. Es wurden zahlreiche gute Gespräche geführt und teilweise auch konkrete Geschäftsabschlüsse erzielt.

Die allgemeine Einschätzung vieler Aussteller lautete: „Wir sind im Großen und Ganzen zufrieden mit der Veranstaltung.“

Gleichzeitig wurde deutlich, dass nicht alle Wünsche der Besucher erfüllt werden konnten. Vor allem beim Thema Zubehör war das Interesse des Publikums größer als das vorhandene Angebot.

Interessant war auch die Einschätzung einiger Aussteller, dass die Zahl der Neueinsteiger wieder wächst. Die Interboot versucht deshalb zunehmend, gerade Menschen anzusprechen, die bisher noch keinen eigenen Zugang zum Wassersport gefunden haben.
Mitmachen statt nur Zuschauen

Auch das Mitmachen stand bei der Interboot 2026 wieder im Mittelpunkt.

Neben den Ausstellungen und Beratungsmöglichkeiten konnten die Besucher den Wassersport selbst erleben.

Auf dem Messe-See und im Interboot-Hafen gab es zahlreiche Möglichkeiten, verschiedene Wassersportarten auszuprobieren. Nicht alle geplanten Attraktionen konnten allerdings stattfinden. Wegen des niedrigen Wasserstands musste beispielsweise die Wasserskishow abgesagt werden.

Das Interesse am Messe-See war dadurch nicht geringer. Im Gegenteil: Die Besucher nutzten die Gelegenheit, die anderen Aktivitäten und Vorführungen zu verfolgen.

Das Motorboot-Frauenfahrtraining war häufig ausgebucht und stieß auf großes Interesse. Auch Olympionikin Alina Kornelli war erstmals als Gastgeberin eines Pumpfoil-Kurses auf der Messe dabei und zeigte sich begeistert von dem Interesse vom Puplikum.

Für die Besucher bot die Interboot insgesamt eine entspannte Atmosphäre. Besonders die Aktivitäten und Shows auf dem Messe-See sorgten für Abwechslung und machten den Messebesuch zu einem Erlebnis.

Positives Fazit

Messegeschäftsführer Klaus Wellmann zog ebenfalls ein positives Fazit. Die Interboot bringe Menschen und Unternehmen zusammen, die eine gemeinsame Leidenschaft verbindet. Von Friedrichshafen aus würden Boote und neue Ideen ihren Weg in internationale Wassersportgebiete finden.

Gerade die Mischung aus Branchentreffpunkt und Erlebnis für das Publikum mache die Interboot aus. Diese Verbindung soll auch in Zukunft weiter gestärkt werden.

Mit ihren verschiedenen Schwerpunkten zeigte die Interboot 2026 einmal mehr, wie vielfältig der Wassersport inzwischen geworden ist. Neben Motor- und Segelbooten spielten elektrische Antriebe, Refit, neue Trends und vor allem der Einstieg in den Wassersport eine wichtige Rolle.

Interboot 2027

Der Termin für die nächste Interboot steht bereits fest:

Die Interboot 2027 findet vom 22. bis 26. September 2027 in Friedrichshafen statt

Parallel zur Interboot fand in Friedrichshafen die InterDive statt. Einen eigenen Eindruck von der Tauchmesse und ihren zahlreichen Ausstellern gibt es in unserem Bericht über die InterDive Friedrichshafen 2026.
https://nx.werner-sindelfingen.de/interdive-2026-friedrichshafen-messe-tauchen-wassersport/


Bericht / Fotos, Neuweiler, Wölfling, Helmut Werner

Die Messe allgemein:

Auf dem Messesee:

Der Interboothafen:

InterDive Friedrichshafen – Die Messe für alle Tauch- und Wassersportfans

InterDive 2026 – Tauchwelten parallel zur Interboot

Wer Ende September zur Interboot nach Friedrichshafen kam, bekam auf dem Messegelände noch deutlich mehr Wassersport geboten. Einen Tag nach dem Start der Interboot öffnete in Halle B5 die InterDive Friedrichshafen ihre Türen. Vom 24. bis 27. September 2026 drehte sich dort alles um das Tauchen, Schnorcheln und die Welt unter Wasser.

Ich muss zugeben, in diesem Bereich bin ich selbst noch nicht besonders zu Hause. Umso interessanter war es, einmal durch die Halle zu gehen und einen Eindruck von der Vielfalt der Tauchszene zu bekommen.

Eine gut gefüllte Halle mit viel zu entdecken

Die InterDive fand 2026 bereits zum 14. Mal statt. Rund 200 Aussteller aus mehr als 30 Ländern präsentierten auf über 9.000 Quadratmetern ihre Angebote. Zu sehen gab es Tauchausrüstung, Anzüge, Atemregler, Tauchcomputer und jede Menge Zubehör. Dazu kamen Tauchschulen, Verbände, Reiseveranstalter und Anbieter von Tauchreisen.

Mein persönlicher Eindruck: Die Halle wirkte sehr gut besucht und machte insgesamt einen volleren Eindruck als man es vielleicht bei einer kleineren Spezialmesse erwarten würde. An vielen Ständen herrschte reges Interesse und es gab viel zu entdecken.

Besonders interessant war die große Bandbreite der Angebote. Neben Ausrüstung und Ausbildung ging es auch um die Reiseziele selbst. Von Tauchmöglichkeiten in europäischen Gewässern bis zu Fernzielen war vieles vertreten. Wer seinen nächsten Tauchurlaub plant, konnte sich direkt bei Reiseveranstaltern und Tauchbasen informieren.

Tauchen, Reisen und Meeresschutz

Auch Informationen und Vorträge gehörten zum Messeprogramm. Auf der Bühne ging es unter anderem um Tauchen, Reisen, Meeresforschung und den Schutz der Meere.

Ein fester Bestandteil der InterDive sind außerdem die Charity-Auktionen. Dabei wurden von Ausstellern gestiftete Sachpreise und Reisen zugunsten von Meeresschutzprojekten versteigert.

Auch wenn mein persönlicher Schwerpunkt eher bei Motorbooten und dem allgemeinen Wassersport liegt, war der Besuch der InterDive eine interessante Ergänzung zur Interboot. Die beiden Messen zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, wie vielfältig die Welt des Wassersports ist – über und unter der Wasseroberfläche.

Die InterDive fand parallel zur Interboot in Friedrichshafen statt. Wer sich nicht nur für die Welt unter Wasser, sondern auch für Boote, Elektromobilität und weiteren Wassersportangebote interessiert, findet hier im Bericht über die Interboot 2026 weitere Eindrücke von der Messe.
https://nx.werner-sindelfingen.de/wassersport-boote-neue-ideen-interboot-2026/

Bericht / Fotos Helmut Werner

Interboot 2026: Friedrichshafen macht sich bereit

Interboot 2026: Mit Elektroantrieb und frischen Ideen in die neue Saison

Friedrichshafen. Die Interboot öffnet vom 23. bis 27. September 2026 wieder ihre Tore am Bodensee. Neben neuen Booten und bewährten Klassikern stehen in diesem Jahr vor allem alternative Antriebe, Nachhaltigkeit und der Einstieg in den Wassersport im Mittelpunkt.

Neu ist unter anderem die E-Boat Area, in der Boote mit Elektro- und anderen nicht-fossilen Antrieben präsentiert werden. Wer sein vorhandenes Boot länger nutzen möchte, findet im ebenfalls neuen Refit-Center praktische Anregungen – vom Lackieren und Schleifen bis hin zu modernen Verfahren wie 3D-Scan und 3D-Druck für Ersatzteile.

Auch Einsteiger bekommen mehr Aufmerksamkeit. Die Sonderschau „Mein erstes Boot“ wurde erweitert und bezieht erstmals auch Segelboote ein. Kaufberatung, Informationen zu Bootsführerscheinen und geführte Rundgänge sollen den Weg aufs Wasser erleichtern.

Daneben bleibt die Interboot eine klassische Bootsmesse mit zahlreichen Neuheiten auf dem Wasser. Besonders interessant für Besucher sind die Vorführungen und Mitmachangebote im Interboot-Hafen, wo Boote nicht nur angeschaut, sondern auch ausprobiert werden können.

Damit setzt die Interboot 2026 einen sichtbaren Schwerpunkt auf die Frage, wie der Wassersport künftig aussehen kann: mit neuen Antrieben, längerer Nutzung bestehender Boote und niedrigeren Einstiegshürden für Neulinge.

Bericht / Fotos, Helmut Werner
Informationen Messe Friedrichshafen, Interboot