Vollsperrung der A8 vom 2. – 3.5.2020 – Grund: Stadtbahnlinie U6 – Fasanenhof bis Flughafen/Messe

Stadtbahnlinie U6 – Fasanenhof bis Flughafen/Messe
2. -3. Mai 2020

(Ein Bericht/Fotos von Helmut Werner)
Für die drei Kilometer lange Verlängerung der Stadtbahnlinie U6 von Stuttgart-Fasanenhof zum Flughafen und zur Messe Stuttgart standen größere Bauarbeiten an. Dazu musste die Autobahn A8 zwischen Stuttgart Degerloch und Stuttgart Messe in beide Richtungen voll gesperrt werden.  An diesem Wochenende wurde dann die Brücke, die direkt auf dem Feld daneben gebaut wurde,  über die A 8 geschoben.

Die Brücke über die A8

Am Abend gegen 19:30Uhr in Richtung München und ab ca. 21 Uhr dann die Fahrtrichtung Karlsruhe begann die Vollsperrung.
Aufgrund der Corona Pandemie mit so wenig Publikum wie möglich.
Dafür alles unter Medien-Rummel wo man deutlich sah, es gibt auch mehreren Klassen von Journalisten. Die die auf die Baustelle durften und die die Hinter der Absperrung bleiben mussten. Ein Sicherheitsdienst der nichts weiß ist dabei auch recht hilfreich.

Das abbauen der Schutzplanken, Aufbau der Schutzschicht für den Fahrbahnbelag und zum Schluss noch die Baustraße braucht doch sehr viel Zeit. So gegen 2 Uhr waren dann diese Arbeiten dazu beendet. Zeit die Schwerlasttransporter in Bewegung zu setzen. Der Verschub der Brücke konnte eginnen. Ich war dann noch bis 3 Uhr Vorort und die Brücke stand zu dieser Zeit in etwa an der endgültigen Position. Ab Jetzt waren die Vermessungstechniker gefragt um die Brücke noch millimetergenau auf die Stützen zu platzieren.

Um alles wieder zurück in den Ursprünglichen Zustand zu bringen war die Sperrung noch bis 16 Uhr geplant.
Wie die Brücke auf der Autobahn aussieht kann man auch auf der Webcam sehen, auf den Seiten von Verkehrsinfo BW.

https://verkehrsinfo-bw.de/kamera?id=S041
AS Stuttgart-Degerloch – München

Brückeneinschub

Die Weiteren Planungen

Vom bisherigen Endpunkt der U6 an der Haltestelle Fasanenhof überquert die Strecke die A8 und führt an der B27 entlang zur Messe Stuttgart. Eine weitere Haltestelle, Stadionstraße, wird für die Stadt Leinfelden-Echterdingen mit  angebunden. Danach folgen die Haltestellen Messe/West und Flughafen / Messe. Was dann auch die neue Endhaltestelle ist.

Die verlängerte U6 führt dann  von Gerlingen,  Hauptbahnhof, der Stuttgarter Innenstadt und den südlichen Stadtteilen Degerloch, Möhringen und Fasanenhof zum Flughafen und zur Landesmesse. Vom Flughafen zur Innenstadt, alles in 30 Minuten. Der Grundtakt der U6 tagsüber ist der Zehn-Minuten-Verkehr. So sind auf jeden Fall die Planungen.

Die Eröffnung der verlängerten U6 zum Flughafen ist für Ende 2021 geplant.

 

Hofmeister-Gelände in Leonberg – April 2020

Bosch – die Zukunft der selbstfahrenden Autos in Leonberg

Viel ist nicht mehr übrig vom alten Möbelhaus Hofmeister in Leonberg.
Ein weiterer Schritt für den Bosch Technologiestandort für Fahrzeug-Assistenzsysteme.

Bosch forscht in Leonberg am automatisierten Fahren. Das gibt natürlich auch Leonberg die Chance ein gemeinsames Mobilitätskonzept für die Stadt zu erarbeiten.
Oberbürgermeisters Martin Georg Cohn hatte dies ja schon mehrfach angedeutet. Das ehemaligen Hofmeisterareal ist ja demnächst schon mal frei.

Die Bagger werden aber lange noch nicht aus Leonberg verschwinden. Das nebenan gelegene Gelände gehört auch der Bosch AG  und auch das Parkhaus braucht mindestens noch ein wenig Zuwendung. Auch wenn der Corona-Virus viel lahmlegt. Aber es geht weiter.

Fotos / Bericht NaNeu, JoeWö, Helmut Werner

Strohgäu Leonberg Rutesheim Weil der Stadt Renningen Weissach Enzkreis-Gemeinden

Ende März 2020 – Postareal Sindelfingen – altes Volksbankgebäude ist Geschichte

Schon frühzeitig will die Stadt die Bürger bei der Entscheidung , was mit dem Postareal geschieht, beteiligen.
Vom Bahnhof und Stern-Center möchte man eine optische und wegetechnische Verbindung zur Innenstadt, Marktplatz und Wettbachplatz schaffen. Dafür wurde auch schon ein Institut für Stadtplanung und Sozialforschung beauftragt.

Der erste Schritt dazu ist jetzt vollzogen. Das alte Volksbankgebätde gibt es nicht mehr. Zur Zeit erinnern nur noch die Baumaschinen, ein Schutthaufen und ein großes Loch daran. Also während der Corona-Krise gab es doch noch was anderes. Durch die Ausgangssperre wurde auch die Gastwirtschaft innächster Nähe wenigstens nicht belästigt.
So gut hatten es die Arztpraxen in der Umgebung leider nicht.

Weiteres Vorgehen

Bei der Ideenwerkstatt im November 2015 haben 60 Bürgerinnen und Bürger Ideen und Zukunftsvisionen für das Postareal überlegt. Dabei wurde aber nur das Postareal betrachtet.

Selbst direkt gegenüber dem Postareal gibts noch Arbeit. Dann die Mercedesstaße, der Bahnhofvorplatz so wie auch der Fußgängersteg.  Auch die Tiefgaragensanierung unter dem Marktplatz ist alles noch ausstehend.
Es gibt also außer dem  Postareal noch genügend Baustellen für die Stadt Sindelfingen.

Seit Ende 2019 tritt Sindelfingen dann auch noch bei den Bauprojekten auf die Bremse. Betroffen ist z.B. die Sanierung der Marktplatztiefgarage.
Dennoch bis die Post im Jahr 2023 weicht soll ja, an der Stelle wo das alte Volksbank-Gebäude stand, ein Grüner Platz entstehen. Der Bürgerworkshop dazu ist ja wegen der Corona-Krise abgesagt worden. So muss man einfach noch ein wenig abwarten bis genaue Pläne dafür da sind.

Wenn man den ganzen freien Platz so betrachtet  ……
Man könnte sich auch daran gewöhnen.
Eine schöne  Allee vom Bahnhof zum Postareal. Hier muss man sich dann entscheiden – zum Wettbachplatz oder zum Marktplatz.
Oh … ich hab die Investoren und die Stadt Sindelfingen, die ja das Gelände gekauft hat, vergessen – Umsatz ist doch alles!
Übrigens – ein Mischgebiet klappt auch auf dem Postareal nicht! Siehe Marktplatz und “Sindelfingen rockt”

Bericht/Fotos Helmut Werner

Update! – dirtlej – CommuteSuit Road Edition – Regenoverall

Es gibt ein Update zum dirtlej – CommuteSuit Road Edition
Am Ende des Berichts

dirtlej – CommuteSuit Road Edition
Februar 2020, ein Erfahrungsbericht, Testbericht, Vergleich der Overalls.

Auch dieser Regenoverall von dirtlej ist für die widerlichsten Bedingungen beim Radfahren, MTBl, Trails, Regen, Dreck und Matsch, ausgelegt.
Wie aber schon der Name sag, dann doch eher etwas für die Straßenfahrer als für die Geländespezialisten.
Der Anzug ist mit verschweißten Nähten, wasserdichten Reißverschlüssen und einer Wassersäule von 20.000 mm ausgestattet.

  • Material: 99% Nylon, 1% Polyester
  • Wassersäule 20.000 mm
  • Atmungsaktivität 10.000 g/m2/24h
  • Leichtes, wasserdichtes Material
  • Lässt sich in seine eigene Mütze verpacken
  • 2-Wege-Reißverschluss auf beiden Seiten
  • Reflektiver 3M-Print

Highlights des dirtlej – CommuteSuit Road Edition

Was gleich einmal auffällt, das Paket ist deutlich kleiner und dementsprechend auch um die Hälfte leichter als der dirtsuit core edition. Dieses Teil ist dadurch schon eher etwas für den Rucksack um für die kleinen Überraschungen auf der Rad-Tour gewappnet zu sein.

Wasserdichtes Material heißt eigentlich immer eine gewisse Wärme. Dieser Anzug ist im Vergleich zum Dirtsuits deutlich weniger warm und man sollte in der kalten Jahreszeit deshalb etwas Warmes darunter ziehen. Entspricht etwa wie normaleeinfache Regenbekleidung. Speziell die E-Bike Fahrer sollten daran denken. Was mir auch aufgefallen ist, der Anzug lässt sich etwas schwerer An- beziehungsweise Ausziehen. Dies liegt an der sich leicht gummiartig anfühlenden wasserdichten Beschichtung. Eventuell auch durch das dünnere Material kommt mir der CommuteSuit Road ein wenig größer vor als der dirtsuit core. In verschiedenen Artikelbeschreibungen wird von verstärkter Sitzfläche gesprochen. Dabei wurde das Material einfach doppelt genommen und die Nähte, die dadurch auch dicker geworden sind, einfach mit Nahtband versiegelt, aber Naht frei ist dieser Bereich keines Wegs. Vom Schnitt her sind beide, CommuteSuit Road und Dirtsuit Core, am Gesäßbereich ziemlich ähnlich. Einen Unterschied gibt es aber doch, der CommuteSuit hat keine Gesäßtaschen.

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update! — dirtlej – Dirtsuit Core Edition – Radeinteiler aus 2020 – Erfahrungsbericht

Trauriges Update zum  dirtlej – Dirtsuit Core Edition
am Ende des Berichts!

dirtlej – Dirtsuit Core Edition
Februar 2020, Ein Erfahrungsberich, Testbericht

Wer kennt sie nicht auch die Testberichte im Internet. Eigentlich sind viele ja nur Produktbeschreibungen, so wie sie der Hersteller liefert. Dabei wird man nur dann gezielt auf spezielle Shop geleitet um Werbeeinahnen zu erzielen. Ich aber habe den getesteten Artikel gekauft und auch benutzt und dabei meine Erfahrungen gemacht und diese Niedergeschrieben.

Oh je. Overalls denken bestimmt einige.
Eine Diskussion ähnlich wie Baggyshorts und enge Radhosen.
Nein! das soll’s hier nicht werden.
Jeder darf das anziehen was er will, mag und für richtig empfindet. Ich selber habe nichts gegen Overalls, natürlich auch nicht immer und überall.
Aber bei schlechtem und kühlem Wetter …..  warum denn nicht – absolut OK.

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Mit dem Mountainbike bei jedem Wetter unterwegs zu sein, Nässe und Regen inklusive. Deshalb hatte ich mir schon länger überlegt so einen speziellen Radeinteiler zu besorgen. In der Werbung wird ja gerade mit diesen widrigen Bedingungen geworben.

Für die wirklich aller härtesten Bedingungen auf dem Trail oder Downhill wurde der dirtlej Dirtsuit Core Edition Overall geschaffen.

Na ja Downhill und wilde Trail’s sind es bei mir bestimmt nicht mehr. Wald-, Feld- und Landwirtschaftliche Weg sind eher mein Terrain und die liefern allerdings auch ordentlich Schmutz.
(.. und wenn’s keiner sieht durch jede Pfütze und jedes Schlammloch fahren macht doch auch Spaß.)
Die Aussicht danach nicht durchnässt Zuhause anzukommen hat mich dann doch gereizt.

So jetzt kommt aber auch erst mal die Produktbeschreibung. (So wie auch bei den anderen Tests) Man sollte ja wissen was man in der Hand hat.

Ein Radeinteiler für das schlechte Wetter beim Radfahren, eigentlich fast speziell für die Mountainbiker. Allein daran muss man auch erkennen, dass die Dirtsuits eigentlich ein Nischenprodukt ist. Große Stückzahlen wahrscheinlich Fehlanzeige. Die Preise daher auch ein wenig gehobener.

 

  • Material außen: 95% Polyamid, 5% Polyester
  • Material innen: 100% Polyester
  • Wassersäule 18.000 mm
  • Atmungsaktivität 13.000 g/m2/24h
  • Wasserdichte Taschen
  • Stretch-Segmente & verstärkte Nähte
  • Abnehmbare Beine & faltbare Kapuze
  • Robustes, unempfindliches Außenmaterial
  • Reflektiver Print

Bis hierher ist es nichts neues. Dies kann auch jeder beim Hersteller nachlesen.

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