südback 2026 – Ein Blick in die Zukunft des Bäcker- und Konditorenhandwerks

Auf der südback 2026 in Stuttgart drehte sich alles um die Zukunft der Back- und Konditoreibranche. Von modernen Maschinen und automatisierten Produktionsabläufen über digitale Lösungen bis hin zu kreativen Produktneuheiten bot die Fachmesse vielfältige Einblicke in eine Branche im Wandel.

Vom 24. bis 27. Oktober 2026 wurde die Messe Stuttgart zum Treffpunkt der Bäcker- und Konditorenbranche. Rund 550 Aussteller präsentierten auf der Südback ihre Produkte, Innovationen und Dienstleistungen. Mehr als 35.000 Fachbesucher aus über 90 Ländern nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen und Zukunftsthemen des Handwerks zu informieren.

Die alle zwei Jahre stattfindende Fachmesse zählt zu den wichtigsten Branchentreffen in Deutschland. Das Angebot reicht von Rohstoffen und Zutaten über Maschinen und Betriebstechnik bis hin zu modernen Verkaufs- und Geschäftskonzepten.

Besonders deutlich wurde, wie stark Technik und Digitalisierung inzwischen das Bäcker- und Konditorenhandwerk prägen. Moderne Maschinen, automatisierte Produktionsabläufe und vernetzte Anlagen sollen die Betriebe dabei unterstützen, effizienter zu arbeiten und Arbeitsprozesse zu vereinfachen. Auch der Einsatz künstlicher Intelligenz gewinnt an Bedeutung. Sie kann beispielsweise helfen, Verkaufsdaten auszuwerten, den Warenbedarf besser einzuschätzen und die Produktion gezielter zu planen.

Ein Handwerk im Wandel

Auch die Vertriebswege für Backwaren haben sich verändert. Längst werden Brötchen, Brot und Snacks nicht mehr ausschließlich in klassischen Bäckereifilialen angeboten. Discounter und Tankstellen haben ihr Sortiment deutlich erweitert. Dabei stehen sie nicht zwangsläufig nur in Konkurrenz zum Bäckerhandwerk, denn teilweise beliefern Bäckereibetriebe diese Verkaufsstellen selbst. Für das Handwerk entstehen dadurch neue Absatzmöglichkeiten, gleichzeitig verändern sich aber auch die Anforderungen an Produktion, Lieferfähigkeit und Wirtschaftlichkeit. Moderne Maschinen, automatisierte Abläufe und eine effiziente Betriebsorganisation gewinnen damit zusätzlich an Bedeutung.

Neben den technischen Entwicklungen bot die Messe zahlreiche weitere Einblicke in die Branche. Kreative Produktideen, neue Snackkonzepte und internationale Spezialitäten zeigten, wie vielseitig sich das Angebot im Bäcker- und Konditorenhandwerk entwickelt. Zu den Publikumsmagneten gehörten außerdem die Verleihung des südback Trend Awards sowie die zahlreichen Live-Vorführungen und Präsentationen in den Trendforen.

Dabei ging es nicht nur um neue Produkte und Maschinen, sondern auch um den Austausch von Wissen und Erfahrungen. Fachvorträge zu Digitalisierung, Ausbildung und Produktentwicklung ergänzten das Messeangebot.

Die südback 2026 zeigte eindrucksvoll, wie sich ein traditionsreiches Handwerk den Anforderungen der Zukunft stellt. Moderne Technik und Automatisierung eröffnen neue Möglichkeiten, während Kreativität und handwerkliches Können weiterhin die Grundlage bilden. Gerade diese Verbindung macht die Branche und ihre Entwicklung so interessant.

Bericht / Fotos Neuweiler, Wölfling,Helmut Werner

 

 

 

Interbad 2026: Neue Trends und Innovationen

Interbad 2026 Stuttgart – die Fachmesse rund um Schwimmbad, Sauna und Wellness

Vom 6. bis 8. Oktober 2026 fand die Fachmesse interbad in Stuttgart statt. Die  Fachbesucher konnten sich hier bei etwa 300 ausstellenden Unternehmen über aktuelle Entwicklungen und neue Lösungen für Schwimmbäder, Saunen und Wellnessanlagen informieren.

Neben technischen Innovationen standen auch praktische Ideen für einen komfortablen und effizienten Betrieb im Mittelpunkt. Der interbad Innovation Award zeigte die Vielfalt der Neuerungen – von modernen Beckenauskleidungen und neuen Baustoffen bis hin zu innovativen Verfahren der Wasseraufbereitung sowie LED-Beleuchtungssysteme.
Bei Wasserrutschen der Fa. AQUARENA GmbH können sich die Gäste in Zukunft auch über eine Wasserrutsche freuen, die die Gäste direkt über eine App konfigurieren können.

Interessant waren auch neue Servicekonzepte

Praktische Trends, Automaten für Snacks, Getränke sowie Badebekleidung. Automatische Zugangssysteme und natürlich passendes Zubehör können den Besuch im Schwimmbad oder Wellnessbereich künftig noch komfortabler gestalten.

Die interbad 2026 zeigte, dass moderne Schwimmbad- und Wellnesskonzepte zunehmend auf Komfort, Effizienz und neue Nutzungsmöglichkeiten setzen. Davon können nicht nur Betreiber öffentlicher Bäder, sondern auch private Schwimmbadbesitzer und Wellnessfreunde profitieren.

Ausblick interbad 2028
Die Fachmesse interbad findet alle zwei Jahre statt.
Vom 10. bis 12. Oktober 2028 ist sie wieder auf dem Gelände der Messe Stuttgart  geplant.

Bericht / Fotos, Wölfling, Helmut Werner

 

Wassersport, Boote und neue Ideen – die Interboot 2026

Interboot Friedrichshafen 2026 – fünf Tage im Zeichen des Wassersports

Fünf Tage lang stand Friedrichshafen wieder ganz im Zeichen des Wassersports. Im September 2026 fand die 65. Auflage der Interboot statt, einer der bedeutendsten deutschen Wassersportmesse.

Mit 36.100 Besucherinnen und Besuchern kamen etwas weniger Gäste als im vergangenen Jahr.  Trotzdem herrschte auf dem Messegelände eine angenehme und entspannte Atmosphäre. Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr neben den klassischen Themen vor allem Angebote für Einsteiger, Elektromobilität und das aktive Erleben des Wassersports.

Angebote für Einsteiger und neue Themen

Mit der Sonderschau „Mein erstes Boot“ richtete sich die Interboot gezielt an Menschen, die neu in den Bootssport einsteigen möchten. Dabei ging es nicht nur um Boote, sondern auch um die Fragen, die sich Einsteiger vor dem Kauf stellen.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Elektromobilität. In der E-Boat Area konnten sich Interessierte über elektrische Antriebe und die dazu passenden Boote informieren. Das Interesse des Publikums an diesem Thema war spürbar und auch viele Aussteller berichteten von zahlreichen Gesprächen rund um die Elektromobilität.

Im Refit-Center drehte sich alles um die Aufbereitung und Pflege von Booten. Auch das Thema „Frauen im Wassersport und Bootssport“ wurde auf der Messe aufgegriffen.

Positive Bilanz bei den Ausstellern

Trotz der etwas geringeren Besucherzahl zogen viele Aussteller eine positive Bilanz. Es wurden zahlreiche gute Gespräche geführt und teilweise auch konkrete Geschäftsabschlüsse erzielt.

Die allgemeine Einschätzung vieler Aussteller lautete: „Wir sind im Großen und Ganzen zufrieden mit der Veranstaltung.“

Gleichzeitig wurde deutlich, dass nicht alle Wünsche der Besucher erfüllt werden konnten. Vor allem beim Thema Zubehör war das Interesse des Publikums größer als das vorhandene Angebot.

Interessant war auch die Einschätzung einiger Aussteller, dass die Zahl der Neueinsteiger wieder wächst. Die Interboot versucht deshalb zunehmend, gerade Menschen anzusprechen, die bisher noch keinen eigenen Zugang zum Wassersport gefunden haben.
Mitmachen statt nur Zuschauen

Auch das Mitmachen stand bei der Interboot 2026 wieder im Mittelpunkt.

Neben den Ausstellungen und Beratungsmöglichkeiten konnten die Besucher den Wassersport selbst erleben.

Auf dem Messe-See und im Interboot-Hafen gab es zahlreiche Möglichkeiten, verschiedene Wassersportarten auszuprobieren. Nicht alle geplanten Attraktionen konnten allerdings stattfinden. Wegen des niedrigen Wasserstands musste beispielsweise die Wasserskishow abgesagt werden.

Das Interesse am Messe-See war dadurch nicht geringer. Im Gegenteil: Die Besucher nutzten die Gelegenheit, die anderen Aktivitäten und Vorführungen zu verfolgen.

Das Motorboot-Frauenfahrtraining war häufig ausgebucht und stieß auf großes Interesse. Auch Olympionikin Alina Kornelli war erstmals als Gastgeberin eines Pumpfoil-Kurses auf der Messe dabei und zeigte sich begeistert von dem Interesse vom Puplikum.

Für die Besucher bot die Interboot insgesamt eine entspannte Atmosphäre. Besonders die Aktivitäten und Shows auf dem Messe-See sorgten für Abwechslung und machten den Messebesuch zu einem Erlebnis.

Positives Fazit

Messegeschäftsführer Klaus Wellmann zog ebenfalls ein positives Fazit. Die Interboot bringe Menschen und Unternehmen zusammen, die eine gemeinsame Leidenschaft verbindet. Von Friedrichshafen aus würden Boote und neue Ideen ihren Weg in internationale Wassersportgebiete finden.

Gerade die Mischung aus Branchentreffpunkt und Erlebnis für das Publikum mache die Interboot aus. Diese Verbindung soll auch in Zukunft weiter gestärkt werden.

Mit ihren verschiedenen Schwerpunkten zeigte die Interboot 2026 einmal mehr, wie vielfältig der Wassersport inzwischen geworden ist. Neben Motor- und Segelbooten spielten elektrische Antriebe, Refit, neue Trends und vor allem der Einstieg in den Wassersport eine wichtige Rolle.

Interboot 2027

Der Termin für die nächste Interboot steht bereits fest:

Die Interboot 2027 findet vom 22. bis 26. September 2027 in Friedrichshafen statt

Parallel zur Interboot fand in Friedrichshafen die InterDive statt. Einen eigenen Eindruck von der Tauchmesse und ihren zahlreichen Ausstellern gibt es in unserem Bericht über die InterDive Friedrichshafen 2026.
https://nx.werner-sindelfingen.de/interdive-2026-friedrichshafen-messe-tauchen-wassersport/


Bericht / Fotos, Neuweiler, Wölfling, Helmut Werner

Die Messe allgemein:

Auf dem Messesee:

Der Interboothafen:

InterDive Friedrichshafen – Die Messe für alle Tauch- und Wassersportfans

InterDive 2026 – Tauchwelten parallel zur Interboot

Wer Ende September zur Interboot nach Friedrichshafen kam, bekam auf dem Messegelände noch deutlich mehr Wassersport geboten. Einen Tag nach dem Start der Interboot öffnete in Halle B5 die InterDive Friedrichshafen ihre Türen. Vom 24. bis 27. September 2026 drehte sich dort alles um das Tauchen, Schnorcheln und die Welt unter Wasser.

Ich muss zugeben, in diesem Bereich bin ich selbst noch nicht besonders zu Hause. Umso interessanter war es, einmal durch die Halle zu gehen und einen Eindruck von der Vielfalt der Tauchszene zu bekommen.

Eine gut gefüllte Halle mit viel zu entdecken

Die InterDive fand 2026 bereits zum 14. Mal statt. Rund 200 Aussteller aus mehr als 30 Ländern präsentierten auf über 9.000 Quadratmetern ihre Angebote. Zu sehen gab es Tauchausrüstung, Anzüge, Atemregler, Tauchcomputer und jede Menge Zubehör. Dazu kamen Tauchschulen, Verbände, Reiseveranstalter und Anbieter von Tauchreisen.

Mein persönlicher Eindruck: Die Halle wirkte sehr gut besucht und machte insgesamt einen volleren Eindruck als man es vielleicht bei einer kleineren Spezialmesse erwarten würde. An vielen Ständen herrschte reges Interesse und es gab viel zu entdecken.

Besonders interessant war die große Bandbreite der Angebote. Neben Ausrüstung und Ausbildung ging es auch um die Reiseziele selbst. Von Tauchmöglichkeiten in europäischen Gewässern bis zu Fernzielen war vieles vertreten. Wer seinen nächsten Tauchurlaub plant, konnte sich direkt bei Reiseveranstaltern und Tauchbasen informieren.

Tauchen, Reisen und Meeresschutz

Auch Informationen und Vorträge gehörten zum Messeprogramm. Auf der Bühne ging es unter anderem um Tauchen, Reisen, Meeresforschung und den Schutz der Meere.

Ein fester Bestandteil der InterDive sind außerdem die Charity-Auktionen. Dabei wurden von Ausstellern gestiftete Sachpreise und Reisen zugunsten von Meeresschutzprojekten versteigert.

Auch wenn mein persönlicher Schwerpunkt eher bei Motorbooten und dem allgemeinen Wassersport liegt, war der Besuch der InterDive eine interessante Ergänzung zur Interboot. Die beiden Messen zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, wie vielfältig die Welt des Wassersports ist – über und unter der Wasseroberfläche.

Die InterDive fand parallel zur Interboot in Friedrichshafen statt. Wer sich nicht nur für die Welt unter Wasser, sondern auch für Boote, Elektromobilität und weiteren Wassersportangebote interessiert, findet hier im Bericht über die Interboot 2026 weitere Eindrücke von der Messe.
https://nx.werner-sindelfingen.de/wassersport-boote-neue-ideen-interboot-2026/

Bericht / Fotos Helmut Werner

Interboot 2026: Friedrichshafen macht sich bereit

Interboot 2026: Mit Elektroantrieb und frischen Ideen in die neue Saison

Friedrichshafen. Die Interboot öffnet vom 23. bis 27. September 2026 wieder ihre Tore am Bodensee. Neben neuen Booten und bewährten Klassikern stehen in diesem Jahr vor allem alternative Antriebe, Nachhaltigkeit und der Einstieg in den Wassersport im Mittelpunkt.

Neu ist unter anderem die E-Boat Area, in der Boote mit Elektro- und anderen nicht-fossilen Antrieben präsentiert werden. Wer sein vorhandenes Boot länger nutzen möchte, findet im ebenfalls neuen Refit-Center praktische Anregungen – vom Lackieren und Schleifen bis hin zu modernen Verfahren wie 3D-Scan und 3D-Druck für Ersatzteile.

Auch Einsteiger bekommen mehr Aufmerksamkeit. Die Sonderschau „Mein erstes Boot“ wurde erweitert und bezieht erstmals auch Segelboote ein. Kaufberatung, Informationen zu Bootsführerscheinen und geführte Rundgänge sollen den Weg aufs Wasser erleichtern.

Daneben bleibt die Interboot eine klassische Bootsmesse mit zahlreichen Neuheiten auf dem Wasser. Besonders interessant für Besucher sind die Vorführungen und Mitmachangebote im Interboot-Hafen, wo Boote nicht nur angeschaut, sondern auch ausprobiert werden können.

Damit setzt die Interboot 2026 einen sichtbaren Schwerpunkt auf die Frage, wie der Wassersport künftig aussehen kann: mit neuen Antrieben, längerer Nutzung bestehender Boote und niedrigeren Einstiegshürden für Neulinge.

Bericht / Fotos, Helmut Werner
Informationen Messe Friedrichshafen, Interboot