Wassersport, Boote und neue Ideen – die Interboot 2026

Interboot Friedrichshafen 2026 – fünf Tage im Zeichen des Wassersports

Fünf Tage lang stand Friedrichshafen wieder ganz im Zeichen des Wassersports. Im September 2026 fand die 65. Auflage der Interboot statt, einer der bedeutendsten deutschen Wassersportmesse.

Mit 36.100 Besucherinnen und Besuchern kamen etwas weniger Gäste als im vergangenen Jahr.  Trotzdem herrschte auf dem Messegelände eine angenehme und entspannte Atmosphäre. Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr neben den klassischen Themen vor allem Angebote für Einsteiger, Elektromobilität und das aktive Erleben des Wassersports.

Angebote für Einsteiger und neue Themen

Mit der Sonderschau „Mein erstes Boot“ richtete sich die Interboot gezielt an Menschen, die neu in den Bootssport einsteigen möchten. Dabei ging es nicht nur um Boote, sondern auch um die Fragen, die sich Einsteiger vor dem Kauf stellen.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Elektromobilität. In der E-Boat Area konnten sich Interessierte über elektrische Antriebe und die dazu passenden Boote informieren. Das Interesse des Publikums an diesem Thema war spürbar und auch viele Aussteller berichteten von zahlreichen Gesprächen rund um die Elektromobilität.

Im Refit-Center drehte sich alles um die Aufbereitung und Pflege von Booten. Auch das Thema „Frauen im Wassersport und Bootssport“ wurde auf der Messe aufgegriffen.

Positive Bilanz bei den Ausstellern

Trotz der etwas geringeren Besucherzahl zogen viele Aussteller eine positive Bilanz. Es wurden zahlreiche gute Gespräche geführt und teilweise auch konkrete Geschäftsabschlüsse erzielt.

Die allgemeine Einschätzung vieler Aussteller lautete: „Wir sind im Großen und Ganzen zufrieden mit der Veranstaltung.“

Gleichzeitig wurde deutlich, dass nicht alle Wünsche der Besucher erfüllt werden konnten. Vor allem beim Thema Zubehör war das Interesse des Publikums größer als das vorhandene Angebot.

Interessant war auch die Einschätzung einiger Aussteller, dass die Zahl der Neueinsteiger wieder wächst. Die Interboot versucht deshalb zunehmend, gerade Menschen anzusprechen, die bisher noch keinen eigenen Zugang zum Wassersport gefunden haben.
Mitmachen statt nur Zuschauen

Auch das Mitmachen stand bei der Interboot 2026 wieder im Mittelpunkt.

Neben den Ausstellungen und Beratungsmöglichkeiten konnten die Besucher den Wassersport selbst erleben.

Auf dem Messe-See und im Interboot-Hafen gab es zahlreiche Möglichkeiten, verschiedene Wassersportarten auszuprobieren. Nicht alle geplanten Attraktionen konnten allerdings stattfinden. Wegen des niedrigen Wasserstands musste beispielsweise die Wasserskishow abgesagt werden.

Das Interesse am Messe-See war dadurch nicht geringer. Im Gegenteil: Die Besucher nutzten die Gelegenheit, die anderen Aktivitäten und Vorführungen zu verfolgen.

Das Motorboot-Frauenfahrtraining war häufig ausgebucht und stieß auf großes Interesse. Auch Olympionikin Alina Kornelli war erstmals als Gastgeberin eines Pumpfoil-Kurses auf der Messe dabei und zeigte sich begeistert von dem Interesse vom Puplikum.

Für die Besucher bot die Interboot insgesamt eine entspannte Atmosphäre. Besonders die Aktivitäten und Shows auf dem Messe-See sorgten für Abwechslung und machten den Messebesuch zu einem Erlebnis.

Positives Fazit

Messegeschäftsführer Klaus Wellmann zog ebenfalls ein positives Fazit. Die Interboot bringe Menschen und Unternehmen zusammen, die eine gemeinsame Leidenschaft verbindet. Von Friedrichshafen aus würden Boote und neue Ideen ihren Weg in internationale Wassersportgebiete finden.

Gerade die Mischung aus Branchentreffpunkt und Erlebnis für das Publikum mache die Interboot aus. Diese Verbindung soll auch in Zukunft weiter gestärkt werden.

Mit ihren verschiedenen Schwerpunkten zeigte die Interboot 2026 einmal mehr, wie vielfältig der Wassersport inzwischen geworden ist. Neben Motor- und Segelbooten spielten elektrische Antriebe, Refit, neue Trends und vor allem der Einstieg in den Wassersport eine wichtige Rolle.

Interboot 2027

Der Termin für die nächste Interboot steht bereits fest:

Die Interboot 2027 findet vom 22. bis 26. September 2027 in Friedrichshafen statt

Parallel zur Interboot fand in Friedrichshafen die InterDive statt. Einen eigenen Eindruck von der Tauchmesse und ihren zahlreichen Ausstellern gibt es in unserem Bericht über die InterDive Friedrichshafen 2026.
https://nx.werner-sindelfingen.de/interdive-2026-friedrichshafen-messe-tauchen-wassersport/


Bericht / Fotos, Neuweiler, Wölfling, Helmut Werner

Die Messe allgemein:

Auf dem Messesee:

Der Interboothafen:

InterDive Friedrichshafen – Die Messe für alle Tauch- und Wassersportfans

InterDive 2026 – Tauchwelten parallel zur Interboot

Wer Ende September zur Interboot nach Friedrichshafen kam, bekam auf dem Messegelände noch deutlich mehr Wassersport geboten. Einen Tag nach dem Start der Interboot öffnete in Halle B5 die InterDive Friedrichshafen ihre Türen. Vom 24. bis 27. September 2026 drehte sich dort alles um das Tauchen, Schnorcheln und die Welt unter Wasser.

Ich muss zugeben, in diesem Bereich bin ich selbst noch nicht besonders zu Hause. Umso interessanter war es, einmal durch die Halle zu gehen und einen Eindruck von der Vielfalt der Tauchszene zu bekommen.

Eine gut gefüllte Halle mit viel zu entdecken

Die InterDive fand 2026 bereits zum 14. Mal statt. Rund 200 Aussteller aus mehr als 30 Ländern präsentierten auf über 9.000 Quadratmetern ihre Angebote. Zu sehen gab es Tauchausrüstung, Anzüge, Atemregler, Tauchcomputer und jede Menge Zubehör. Dazu kamen Tauchschulen, Verbände, Reiseveranstalter und Anbieter von Tauchreisen.

Mein persönlicher Eindruck: Die Halle wirkte sehr gut besucht und machte insgesamt einen volleren Eindruck als man es vielleicht bei einer kleineren Spezialmesse erwarten würde. An vielen Ständen herrschte reges Interesse und es gab viel zu entdecken.

Besonders interessant war die große Bandbreite der Angebote. Neben Ausrüstung und Ausbildung ging es auch um die Reiseziele selbst. Von Tauchmöglichkeiten in europäischen Gewässern bis zu Fernzielen war vieles vertreten. Wer seinen nächsten Tauchurlaub plant, konnte sich direkt bei Reiseveranstaltern und Tauchbasen informieren.

Tauchen, Reisen und Meeresschutz

Auch Informationen und Vorträge gehörten zum Messeprogramm. Auf der Bühne ging es unter anderem um Tauchen, Reisen, Meeresforschung und den Schutz der Meere.

Ein fester Bestandteil der InterDive sind außerdem die Charity-Auktionen. Dabei wurden von Ausstellern gestiftete Sachpreise und Reisen zugunsten von Meeresschutzprojekten versteigert.

Auch wenn mein persönlicher Schwerpunkt eher bei Motorbooten und dem allgemeinen Wassersport liegt, war der Besuch der InterDive eine interessante Ergänzung zur Interboot. Die beiden Messen zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, wie vielfältig die Welt des Wassersports ist – über und unter der Wasseroberfläche.

Die InterDive fand parallel zur Interboot in Friedrichshafen statt. Wer sich nicht nur für die Welt unter Wasser, sondern auch für Boote, Elektromobilität und weiteren Wassersportangebote interessiert, findet hier im Bericht über die Interboot 2026 weitere Eindrücke von der Messe.
https://nx.werner-sindelfingen.de/wassersport-boote-neue-ideen-interboot-2026/

Bericht / Fotos Helmut Werner

Interboot 2026: Friedrichshafen macht sich bereit

Interboot 2026: Mit Elektroantrieb und frischen Ideen in die neue Saison

Friedrichshafen. Die Interboot öffnet vom 23. bis 27. September 2026 wieder ihre Tore am Bodensee. Neben neuen Booten und bewährten Klassikern stehen in diesem Jahr vor allem alternative Antriebe, Nachhaltigkeit und der Einstieg in den Wassersport im Mittelpunkt.

Neu ist unter anderem die E-Boat Area, in der Boote mit Elektro- und anderen nicht-fossilen Antrieben präsentiert werden. Wer sein vorhandenes Boot länger nutzen möchte, findet im ebenfalls neuen Refit-Center praktische Anregungen – vom Lackieren und Schleifen bis hin zu modernen Verfahren wie 3D-Scan und 3D-Druck für Ersatzteile.

Auch Einsteiger bekommen mehr Aufmerksamkeit. Die Sonderschau „Mein erstes Boot“ wurde erweitert und bezieht erstmals auch Segelboote ein. Kaufberatung, Informationen zu Bootsführerscheinen und geführte Rundgänge sollen den Weg aufs Wasser erleichtern.

Daneben bleibt die Interboot eine klassische Bootsmesse mit zahlreichen Neuheiten auf dem Wasser. Besonders interessant für Besucher sind die Vorführungen und Mitmachangebote im Interboot-Hafen, wo Boote nicht nur angeschaut, sondern auch ausprobiert werden können.

Damit setzt die Interboot 2026 einen sichtbaren Schwerpunkt auf die Frage, wie der Wassersport künftig aussehen kann: mit neuen Antrieben, längerer Nutzung bestehender Boote und niedrigeren Einstiegshürden für Neulinge.

Bericht / Fotos, Helmut Werner
Informationen Messe Friedrichshafen, Interboot

CannaFestival Karlsruhe 2026 – Zweite Ausgabe

CannaFestival Karlsruhe 2026: Zweite Ausgabe baut auf erfolgreichem Start auf

Vom 17. bis 19. Juli 2026 fand das CannaFestival zum zweiten Mal auf dem Gelände der Messe Karlsruhe statt. Am 18. Juli 2026 habe ich das CannaFestival in Karlsruhe erstmals besucht. Die Veranstaltung fand bereits zum zweiten Mal statt und verbindet eine klassische Cannabis-Messe mit einem Festivalprogramm aus Musik, Gastronomie und Vorträgen.

Während die Ankündigungen eine umfangreiche Messe erwarten ließen, zeigte sich vor Ort ein deutlich überschaubareres Bild. Dadurch ließ sich die gesamte Messe bereits innerhalb weniger Stunden erkunden.

Da ich die Veranstaltung bereits am Nachmittag verlassen habe, kann ich das Abendprogramm nicht beurteilen. Gerade in den Abendstunden mit den Festivalbühnen dürfte sich die Atmosphäre noch einmal verändert haben. Da auf dem Veranstaltungsgelände der Konsum von Cannabis erlaubt war, könnte der Festivalcharakter zu dieser Zeit noch stärker in den Vordergrund gerückt sein.

Die Organisation war gewohnt professionell. Das Parken direkt am Messegelände verlief problemlos und es waren ausreichend freie Parkplätze vorhanden. Auch der Einlass funktionierte ohne lange Wartezeiten. Die Preise für Eintritt, Speisen und Getränke bewegten sich auf einem Niveau, wie man es von vielen Messen kennt.

Wie viele Besucher tatsächlich vor Ort waren, lässt sich von außen schwer beurteilen. Während meines Besuchs wirkte die Veranstaltung eher ruhig.
Mein persönlicher Eindruck, die Gesamtbesucherzahl dürfte ähnlich wie im Vorjahr, bei etwa 5.000 – 6.000 Gästen über alle drei Veranstaltungstage gelegen haben.

Neben den Ausstellern spielten die beiden Festivalbühnen eine sichtbare Rolle im Gesamtkonzept. Mein Eindruck war, dass viele Besucher nicht ausschließlich wegen der Messe angereist waren, sondern auch das Rahmenprogramm und die entspannte Festivalatmosphäre genießen wollten. Welche Beweggründe die Besucher im Einzelnen hatten, lässt sich natürlich nicht beurteilen.

Da ich selbst weder Cannabis konsumiere, noch praktische Erfahrungen mit dem Thema habe, stand für mich vor allem der Blick auf die Messe als Veranstaltung im Vordergrund. Dadurch ergaben sich für mich auch weniger Gespräche mit Ausstellern oder Besuchern als bei Fachmessen zu Themen, in denen ich selbst stärker eingebunden bin.

Freiraum für Menschen die sich für Cannabis interessieren

Positiv sehe ich auch, dass das CannaFestival einen Raum für Menschen schafft, die sich für Cannabis interessieren. Gerade weil das Thema gesellschaftlich und rechtlich lange stark eingeschränkt war, finde ich es interessant, dass eine solche Veranstaltung heute einen offenen Austausch, Informationen und ein gemeinsames Festivalerlebnis ermöglicht.

Insgesamt war der Besuch interessant, um sich einen eigenen Eindruck vom CannaFestival zu verschaffen. Ob ich die Veranstaltung in den kommenden Jahren erneut besuchen werde, hängt für mich davon ab, wie sie sich weiterentwickelt. Ein größeres Ausstellerangebot und ein stärkerer Fokus auf fachliche Inhalte würden den Mehrwert für mich persönlich erhöhen.

Fotos/ Bericht Wölfling, Neuweiler, Helmut Werner

 

Tuning World Bodensee – Spektakuläre Showcars, Motorensound und Lifestyle

Volle Hallen und echte Szene-Atmosphäre

Die Tuning World Bodensee 2026 lockte vom 14. bis 17. Mai wieder tausende Fans schöner, schneller und außergewöhnlicher Fahrzeuge an den Bodensee. Volle Hallen, volle Parkplätze und jede Menge spektakulärer Showcars sorgten erneut für echtes Feeling. Mit rund 111.000 Besucherinnen und Besuchern knüpfte Europas größtes Messe-Event für Auto-Tuning, Lifestyle und Club-Szene nahezu an den Rekord des Vorjahres an.

Auf dem komplett belegten Messegelände präsentierten mehr als 700 Aussteller sowie Community-Vertreter ihre neuesten Trends, Umbauten und Innovationen rund ums Thema Tuning. Über 1000 Showcars waren in den zwölf Hallen, den beiden Foyers sowie auf den großen Freigeländen zu bestaunen.

Drift-Shows und laute Motoren

Besonders beliebt war erneut das Drift-Areal mit lautem Motorensound, spektakulären Fahrmanövern und den begehrten Drift-Taxis, bei denen Mutige selbst mitfahren konnten, was für 60 Euro angeboten wurde. Ausgetragen wurde auch die AvD Drift Championship. Für viele Besucher gehörten die rasanten Fahrten und das typische Motorenheulen wieder zu den absoluten Höhepunkten der Veranstaltung.

Kampf um Europas schönstes Auto

Ein weiteres Highlight war der European Tuning Showdown (ETS) in Halle B3. Dort kämpften zahlreiche Teilnehmer mit ihren aufwendig veredelten Fahrzeugen um den Titel „Schönstes Auto Europas“. Auch Fotografen kamen hier voll auf ihre Kosten, denn die außergewöhnlichen Umbauten sorgten für zahlreiche Hingucker.

50 Jahre Golf GTI

Ebenfalls stark besucht war die Sonderausstellung rund um 50 Jahre Golf GTI in Halle B5. Dort konnten Besucher ein halbes Jahrhundert Automobilgeschichte erleben und zahlreiche Modelle des Kultfahrzeugs bestaunen.

Polizei kontrolliert hunderte Fahrzeuge

Neben aller Begeisterung für die Szene war auch die Polizei rund um Friedrichshafen im Einsatz. Während der Veranstaltung wurden laut Polizei mehr als 700 Fahrzeuge kontrolliert. In 285 Fällen stellten die Beamten Verstöße wie unzulässige Umbauten oder zusätzliche Motorleistungen fest. Über 50 Fahrzeuge wurden mit dem Verdacht auf erhebliche Mängel aus dem Verkehr gezogen.

Blick auf 2027

Die Tuning World Bodensee bewies auch 2026 erneut ihren Stellenwert als Treffpunkt der europäischen Tuning-Szene und bot Autofans sowie Fotografen unzählige eindrucksvolle Momente und Motive.

Die nächste Tuning World Bodensee 2027 findet vom 6. bis 9. Mai 2027 auf dem Messegelände in Friedrichshafen statt.

Hier geht es zum Rückblick der Tuning World Bodensee 2025

Text & Fotos: Helmut Werner