Altjahrabendfeier Leonberg – 2025

Erste Altjahrsansprache des neuen Leonberger Oberbürgermeisters Tobias Degode

Die erste Altjahrabendfeier des neuen Leonberger Oberbürgermeisters Tobias Degode fand am Marktplatz in Leonberg und in Eltingen statt. Zu Beginn seiner Ansprache vor dem Alten Rathaus in Leonberg begrüßte Degode die Bürgerinnen und Bürger mit den Worten: „Liebe Leonbergerinnen und Leonberger.“ In Eltingen, wo er die Ansprache fortsetzte, ließ er die Herzen der dort Anwesenden höherschlagen, indem er mit „Hallo Eltingen“ das Wort ergriff.

Der OB blickte in seiner Rede auf die Geschichte der Stadt zurück. Er erinnerte an die Notzeiten vergangener Epochen, an die verheerende Pest und an die Tradition, Kerzen in den Fenstern als Zeichen des Zusammenhalts zu stellen. „Erinnerungen an schwierige Zeiten werden wach“, sagte Degode. Besonders hervor hob er das Jubiläum des 250. Geburtstags des in Leonberg geborenen Philosophen Friedrich Schelling sowie den 100. Geburtstag des Architekten Frei Otto und anderer bedeutender Persönlichkeiten, die eng mit der Geschichte Leonbergs verbunden sind.

Lobende Worte richtete Degode an die Mitarbeiter der Stadtverwaltung. „In den letzten Wochen hat sich das Betriebsklima deutlich verbessert“, so der Oberbürgermeister. Gemeinsam, so fügte er hinzu, müssten noch zahlreiche Veränderungen und Entscheidungen getroffen werden, um die Zukunft der Stadt erfolgreich zu gestalten.

„Leonberg braucht nicht nur Tradition, sondern auch Substanz, Klarheit und eine klare Ausrichtung am Gemeinwohl“, erklärte Degode. Der Blick auf 2026 sei nicht von großen Versprechungen geprägt, sondern von konkreten und machbaren Schritten. Ein zentrales Thema der kommenden Jahre wird die Entwicklung des Areals rund um das Krankenhaus sein. Degode kündigte an, dass gemeinsam mit dem Landkreis zu Beginn des Jahres ein Konzept für die Nutzung dieses Gebiets erarbeitet werden solle. Ziel sei es, Wohnen, Bildung und Gesundheitsversorgung in diesem Gebiet sinnvoll miteinander zu verbinden.

Der OB betonte, dass ein wesentlicher Schwerpunkt seiner Arbeit die Vereinfachung von Verwaltungsabläufen, der Abbau von Bürokratie und die Förderung der Wirtschaft sei. „Das sind tägliche Aufgaben, die es zu bewältigen gilt“, sagte Degode.

Der Altjahrabend, so der Oberbürgermeister, erinnere uns an den Zusammenhalt in schwierigen Zeiten. „Während der Pest haben die Menschen Licht füreinander entzündet, weil sie zusammenstehen wollten“, sagte Degode und fuhr fort: „Auch heute brauchen wir dieses Licht – im respektvollen Umgang miteinander und in der Bereitschaft, Verantwortung zu teilen.“

Bericht / Fotos Wölfling

Die Großskulptur „Vogelnest“ bei Ehingen mit Schneeflocken im winterlichem Erscheinungsbild 2025

Mit Beginn der Adventszeit zeigt sich die Großskulptur „Vogelnest“ bei Ehingen erneut als markante Installation mit Schneeflocken. Für die Weihnachtszeit wurde das Kunstwerk entsprechend dekoriert und fügt sich damit in die vorweihnachtliche Stimmung der Region ein.

Winterliche Akzente am Wahrzeichen der SCULPTOURA

Auf der SCULPTOURA darf man somit von weißen Weihnachten träumen. Lichtelemente und saisonale Akzente setzen das weithin sichtbare Kunstwerk auch in der dunkleren Jahreszeit wirkungsvoll in Szene. Besonders in den Abendstunden tritt die besondere Form der Skulptur deutlich hervor und zieht die Aufmerksamkeit von Spaziergängern, Ausflüglern und vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmern auf sich.

Mathias Schweikle aus Pfalzgrafenweiler hat mit der diesjährigen Gestaltung erneut einen stimmungsvollen Anziehungspunkt am Vogelnest geschaffen. Bis Ende Januar 2026 soll die Aktion viele Besucherinnen und Besucher erfreuen. Die weihnachtliche Inszenierung unterstreicht den öffentlichen Charakter der Großskulptur als identitätsstiftendes Element und beliebtes Fotomotiv. Gleichzeitig bleibt die ursprüngliche Aussage des Kunstwerks erhalten, während es sich temporär dem Jahreslauf anpasst.

Auch 2025 zeigt sich damit, wie Kunst im öffentlichen Raum durch gezielte, zurückhaltende Veränderungen neue Wahrnehmungen ermöglichen kann – ohne ihren festen Platz im Landschaftsbild zu verlieren.

Das Vogelnest auf der SCULPTOURA

Das überdimensionale Vogelnest nahe der Autobahn bei Ehingen gilt als größte, bekannteste und zugleich beliebteste Skulptur am Skulpturenradweg SCULPTOURA. Längst ist es zu einem Symbol für den Landkreis Böblingen geworden. Durch seinen exponierten Standort wird es täglich von zahlreichen Menschen wahrgenommen und entwickelt sich insbesondere zu Weihnachten und Ostern durch wechselnde Aktionen immer wieder zu einem besonderen Blickfang.

Von den vorherigen Installationen gibt es bei mir auch Berichte:

Das Vogelnest auf der SCULPTOURA hat ein Ei mit schlüpfenden Küken bekommen!

Sculptura – Das Vogelnest bekommt einen neuen stabileren Sockel – Januar 2022

Fotos / Bericht Helmut Werner

ComicCon Stuttgart 2025

Comic Con Stuttgart 2025 bricht Besucherrekord

Stuttgart, 29./30. November 2025
Die Comic Con Stuttgart (CCON) hat bei ihrer neunten Ausgabe einen eindrucksvollen Besucherrekord erzielt. 55.000 Fans strömten am Wochenende auf das Stuttgarter Messegelände – so viele wie noch nie. Die Messe präsentierte sich größer, vielseitiger und bunter als in allen Jahren zuvor.

Vier Hallen, neue Schwerpunkte und erstmals auch die Paul Horn Halle

Erstmals bespielte die CCON vier Hallen, darunter die neu hinzugekommene Paul Horn Halle (Halle 10). Sie wurde zum zentralen Anlaufpunkt für die Artist Alley, das TCG Village und die Card Show, die in diesem Jahr besonders vom anhaltenden Trading-Card-Boom profitierte.

Mit insgesamt 850 Ausstellerinnen und Ausstellern, rund 50 mehr als im Vorjahr, bot die Messe ein so breites Spektrum wie nie. Von einer großen Lego-Ausstellung über Retro-Gaming und ikonische Filmautos bis hin zu Wrestling-, Horror- und Science-Fiction-Welten.

Die Fans feiern – Star Wars, Cosplay & Queer Avenue als Publikumsmagneten

Über das Wochenende hinweg erwies sich die CCON erneut als lebendiges Familientreffen der Fandom-Kultur. Die Galactic Cantina lockte Star-Wars-Fans an, in der Gaming Zone tummelten sich Retro- und E-Sports-Freunde, während das Cosplay Kingdom mit aufwendigen Kostümen für zahlreiche Fotospots sorgte.

Besonders bunt ging es auf der Queer Avenue zu. Sie war auch 2025 ein starker Publikumsmagnet und setzte mit Gästen wie Bambi Mercury, Rachel Intervention und Viva Vilde ein weithin sichtbares Zeichen für Vielfalt und Offenheit.

Deutschland-Premiere von eBay Live

Ein besonderes Highlight setzte die Card Show, denn eBay Live feierte am 29. November im Rahmen der CCON seinen offiziellen Start in Deutschland. Renommierte Händlerinnen und Händler streamten mehrere Live-Shopping-Sessions direkt von der Messe – sowohl vor Ort als auch online mit großer Resonanz.

Veranstalter ziehen ein begeistertes Fazit

Dirk Bartholomä, Geschäftsführer der Comic Con Germany GmbH, zeigte sich hochzufrieden:
„Die CCON ist ein lebendiger Treffpunkt für Kreativität und Fandom. Die starken Besucherzahlen bestärken uns darin, diesen Weg weiterzugehen.“

Auch Messechef Stefan Lohnert zog eine positive Bilanz:
„Die größte CCON aller Zeiten ist ein starkes Signal für die Strahlkraft der Veranstaltung und die gesamte Region.“

Ein Wochenende voller Energie

Nach zwei intensiven Messetagen steht fest: Die Comic Con Stuttgart hat ihren Platz als eines der wichtigsten Popkulturevents Deutschlands nicht nur behauptet – sondern weiter ausgebaut. Mit mehr Hallen, neuen Formaten und einem begeisterten Publikum setzt die CCON 2025 ein deutliches Ausrufezeichen für die Fan- und Kreativszene.

Vier Hallen, 850 Aussteller, Cosplay, Star Wars, Queer Avenue und die eBay-Live-Premiere: Die CCON 2025 war ein Feuerwerk für alle Fandoms.

Auch der nächste Termin steht schon fest.
28.11. – 29.11.2026

Informationen, Daten Messe Stuttgart
Bericht / Fotos, Wölfling, Neuweiler, Helmut Werner

Adventsmarkt in Rutesheim lockt zahlreiche Besucher an 29. November 2025

Am Samstag, 29. November 2025, verwandelte sich die Rutesheimer Stadtmitte wieder in einen festlichen Treffpunkt.

Adventsmarkt Rutesheim 2025

Auch ohne Schneeflocken, dafür bei angenehm mildem Wetter, strömten am Samstag zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Rutesheimer Stadtmitte zum traditionellen Adventsmarkt. Von 11 bis 21 Uhr boten über 50 Standbetreiberinnen und -betreiber eine große Vielfalt an weihnachtlichen Leckereien, Kunsthandwerk und Geschenkideen.

Zwischen Marktplatz, Kirchstraße beim Alten Rathaus, der Rathauspassage und dem Rathausvorplatz erfüllten Waffel- und Glühweinduft, weihnachtliche Musik und liebevoll dekorierte Buden die Innenstadt mit einer warmen und festlichen Atmosphäre. Das Rahmenprogramm bot für Groß und Klein abwechslungsreiche Unterhaltung und trug maßgeblich zur lebendigen Marktstimmung bei.

Traditionell bewirteten die Rutesheimer Landfrauen im ersten Stock der Christian-Wagner-Bücherei und sorgten damit für einen beliebten Anlaufpunkt abseits des Markttreibens. Wie jedes Jahr zeigte sich der Adventsmarkt als fröhlicher Treffpunkt für Familien, Freunde und Gäste aus der Region, ein stimmungsvoller Auftakt in die Adventszeit.

Bericht / Fotos, Wölfling, Neuweiler

OB-Wechsel in Leonberg – Tobias Degode ist offiziell im Amt

Mit einem Gottesdienst und einer feierlichen Zeremonie am 28. November 2025 wurde Tobias Degode in sein neues Amt eingeführt, das er offiziell am 1. Dezember antritt.

Ein neuer Abschnitt beginnt:
Tobias Degode übernimmt das Amt des Oberbürgermeisters in Leonberg

In der St.-Johanneskirche beginnt die Amtszeit von Tobias Degode als neuer Oberbürgermeister von Leonberg. Noch bevor die offizielle Einsetzung in der Stadthalle stattfand, lud Degode zu einem ökumenischen Gottesdienst ein – als erster Oberbürgermeister der Stadt, der seine Amtszeit auf diese Weise eröffnet.

Pfarrer Bernhard J. Schmid und Jürgen Oettel von der katholischen Kirche, Dekanin Gabriele Waldbaur und Jochen Haas von der evangelischen Kirche sowie Pastor Hartmut Hilke von der evangelisch-methodistischen Gemeinde wünschten dem evangelischen Christen Tobias Degode alles Gute für sein neues Amt.

Amtseinsetzung in der Stadthalle

Die offizielle Amtseinsetzung folgte anschließend in der Leonberger Stadthalle.

Degode wurde vom Chef der größten Gemeinderatsfraktion, Oliver Zander (CDU) vereidigt, mit dem traditionellen Satz „So wahr mir Gott helfe“. In seiner Einleitung betonte Zander die starke Stellung, die die Kommunalverfassung Baden-Württembergs den Oberbürgermeistern verleiht: „Im Einvernehmen mit dem Gemeinderat bestimmen Sie die Geschäftskreise der Beigeordneten und schaffen damit die Grundlage für eine effiziente Zusammenarbeit.“

Der noch amtierende Oberbürgermeister Martin Georg Cohn übergab danach seinem Nachfolger die rund 600 Gramm schwere Amtskette.

Auch die noch ungeklärte Situation in der Verwaltungsspitze tat der insgesamt guten Stimmung im Saal keinen Abbruch. Regierungspräsidentin Susanne Bay (Grüne) hob hervor, dass das Amt Ausdauer, Leidenschaft, Disziplin, Taktik und Teamgeist erfordere, um erfolgreich zu sein.

Landrat Bernhard betonte in seiner Rede, Degode habe die Fähigkeit, Konflikte zu beenden und „das Kriegsbeil zu begraben“.

Die stellvertretende Chefin des Personalrats, Eva Hoffmann, sagte: „Wir erhoffen uns vom neuen OB, dass er nicht nur Visionen im Blick hat, sondern auch die Menschen, die sie umsetzen müssen.“

Degodes Ausblick auf seine Amtszeit

In seiner Antrittsrede machte Tobias Degode deutlich: „Ein Neustart heißt nicht, alles über den Haufen zu werfen.“ Schritt für Schritt wolle er die für ihn dringlichsten Themen angehen:

  • Verlässliche Entscheidungen für Bürger, Unternehmen und Vereine
  • Mehr Wohnraum
  • Ausbau der digitalen Infrastruktur
  • Eine Mobilität, „die nicht ideologisch gesteuert wird, sondern alltagstauglich ist“
  • Beim Mangel an Facharztpraxen und hinsichtlich der unsicheren Zukunft des Leonberger Krankenhauses wolle die Stadt „selbst aktiv werden“.

Feierlicher Abschluss

Mehrfach erhielt Tobias Degode an diesem Abend lang anhaltenden Applaus. Die musikalische Gestaltung übernahmen das Symphonieorchester unter der Leitung von Alexander Adiarte sowie verschiedene Ensembles der Jugendmusikschule, unterstützt von Aktiven des Musikvereins Höfingen und der Lyra Leonberg.

Das Abschlussstück „Viva la Vida“ mit den Solistinnen Katrin Klingenberg und Martina Pirrotta wurde vom Publikum stehend gefeiert.

Der Abend markierte eine gelöste und hoffnungsvolle Aufbruchsstimmung, eine neue Ära für Leonberg.

Bericht / Fotos, Wölfling, Helmut Werner