A 81: Fahrbahndeckenerneuerungen zwischen den AS Untergruppenbach und Mundelsheim (Landkreis Heilbronn) Update 19.10.2019

A 81: Fahrbahndeckenerneuerungen zwischen den AS Untergruppenbach und Mundelsheim (Landkreis Heilbronn)

ÄNDERUNG: Sperrung der AS Ilsfeld in FR Stuttgart von Freitag, 18. Oktober, bis Montag, 4. November 2019, 5:00 Uhr

Die Auffahrt der Anschlussstelle Ilsfeld in Fahrtrichtung Stuttgart kann nicht wie ursprünglich geplant erst ab Sonntag, 20. Oktober 2019, gesperrt werden. Aus technischen Gründen ist eine vorzeitige Sperrung zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bereits seit heute bis voraussichtlich Montag, 4. November 2019, 5:00 Uhr, erforderlich. Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden gebeten die Umleitung U 6 nach Mundelsheim zu nutzen. Die Abfahrt an der AS Ilsfeld ist hier nicht betroffen.

Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen während der Bauzeit.

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A 81: Fahrbahndeckenerneuerungen zwischen den AS Untergruppenbach und Mundelsheim
(Landkreis Heilbronn)

Sperrung der AS Ilsfeld in FR Stuttgart von Mittwoch, 2. Oktober, 20:00 Uhr, bis Montag, 7. Oktober 2019, 5:00 Uhr

Sperrung der T+R Wunnenstein West in FR Stuttgart von Freitag, 11. Oktober, 20:00 Uhr, bis Montag, 14. Oktober 2019, 5:00 Uhr

Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert die Fahrbahn der A 81 in Fahrtrichtung (FR) Stuttgart zwischen den Anschlussstellen (AS) Untergruppenbach und Mundelsheim. Bereits seit vergangener Woche laufen die vorbereitenden Verkehrssicherungsarbeiten für die Sanierung des 3,5 Kilometer langen Abschnitts der A 81. Diese Arbeiten finden überwiegend nachts statt.

Die Sanierungsarbeiten beginnen am Montag, 30. September 2019, und werden in zwei Bauphasen ausgeführt. Dabei wird zuerst der rechte Fahrstreifen und der Standstreifen saniert, im zweiten Abschnitt dann der mittlere und linke Fahrstreifen. Während der gesamten Bauzeit werden in beiden Fahrtrichtungen jeweils drei verengte Fahrstreifen zur Verfügung stehen. Ein Fahrstreifen in FR Stuttgart wird dabei auf die Gegenfahrbahn übergeleitet.

Zur Sanierung der AS Ilsfeld in FR Stuttgart wird voraussichtlich von Mittwoch, 2. Oktober, 20:00 Uhr, bis Montag, 7. Oktober 2019, 5:00 Uhr, die AS gesperrt. Die Umleitung in FR Stuttgart verläuft an dem genannten Wochenende über die Bedarfsumleitung U 6 (über Großbottwar) zur AS Mundelsheim. Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer aus Richtung Heilbronn mit Fahrtziel Ilsfeld können bereits an der AS Untergruppenbach abfahren und über die U 4 nach Ilsfeld gelangen.

Zur Sanierung der Ausfahrt zur Tank- und Rastanlage Wunnenstein West wird voraussichtlich von Freitag, 11. Oktober, 20:00 Uhr, bis Montag, 14. Oktober 2019, 5:00 Uhr, die Ausfahrt zur Tank- und Rastanlage gesperrt.

Die zweite Bauphase beginnt voraussichtlich am Sonntag, 20. Oktober 2019. Hierzu wird die Auffahrt der AS Ilsfeld in FR Stuttgart von Sonntag, 20. Oktober 2019, 20:00 Uhr, bis Montag, 4. November 2019, 5:00 Uhr, gesperrt, da während der Sanierung des mittleren und linken Fahrstreifens der Beschleunigungsstreifen nicht aufrecht erhalten werden kann. Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden gebeten in diesem Zeitraum auch die U 6 nach Mundelsheim nutzen. Die Abfahrt an der AS Ilsfeld ist hier nicht betroffen.

Die Bauarbeiten sind voraussichtlich ab Samstag, 9. November 2019, abgeschlossen, und die Strecke kann für den Verkehr vollständig ohne Einschränkungen wieder freigegeben werden.

 

Der Bund investiert rund 3.200.000 Euro in die Fahrbahndeckenerneuerung und damit in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und Verkehrssicherheit.

Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen während der Bauzeit.

 

A81: Betoninstandsetzung von 19 Bauwerken – Landkreis Heilbronn

A81: Betoninstandsetzung von 19 Bauwerken
Beginn der Arbeiten am Montag 9. September 2019, bis voraussichtlich Ende November 2019
Start des ersten Bauabschnitts

Am 9. September beginnt das Regierungspräsidium Stuttgart mit den Arbeiten zur Betoninstandsetzung an 19 Betonbauwerken – davon 18 Unterführungen und eine Brücke. Die Arbeiten werden voraussichtlich elf Wochen dauern. Die Arbeiten sind in drei Bauabschnitte unterteilt.

Im ersten Bauabschnitt werden acht Bauwerke an der A 81 zwischen der Anschlussstelle Untergruppenbach (Landkreis Heilbronn) und der Landesgrenze nach Bayern saniert. Für diesen Bauabschnitt sind vier Wochen eingeplant. Bei diesen acht Bauwerken handelt es sich um sogenannte Unterführungsbauwerke.

Grund für die Sanierung ist, dass die Bauwerke Schäden in ihrer Betonstruktur aufweisen. Um weitere Schäden durch Korrosion und eindringendes Wasser zu verhindern, werden die Bauwerke instandgesetzt und die Schadstellen verschlossen. Da bei Betoninstandsetzungen grundsätzlich die Möglichkeit besteht, dass bei den Arbeiten weitere nicht sichtbare Schadstellen freigelegt werden, kann die Bauzeit an den einzelnen Bauwerken variieren.

Die Bauwerke des ersten Bauabschnittes befinden sich in folgenden Gemeinden:

Großrinderfeld (Main-Tauber-Kreis)

  • Unterführung Gerchsheim in der Verlängerung des Renzenbergweges nach Osten: Unterführung Wirtschaftsweg „Schlossäcker“ unter der A 81
  • Unterführung zwischen Gerchsheim und Schönfeld: Unterführung der K 2811 unter der A 81
  • Unterführung zwischen Großrinderfeld und Paimar: Unterführung Wirtschaftsweg „Nonnenäcker“ unter der A 81

Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

  • Unterführung in Tauberbischofsheim-Dittwar in Verlängerung der Heckfelder Straße/Kreuzweg Richtung Südosten: Unterführung Wirtschaftsweg „Oberlaudaer Stieg“ unter der A 81

Boxberg (Main-Tauber-Kreis)

  • Unterführung in Boxberg-Uiffingen kurz nach dem Rastplatz Ahorn in Fahrtrichtung Heilbronn: Unterführung Wirtschaftsweg „Gräffingen/Buch am Ahorn“ unter der A 81

Schöntal (Hohenlohekreis)

  • Unterführung bei Schöntal-Oberkessach im Bereich zwischen Leibenstadt und Unterkessach/Verlängerungen Kirchstraße/Unterkessacherstraße: Unterführung eines Wirtschaftsweges unter der A 81

Möckmühl (Landkreis Heilbronn)

  • Unterführung in Möckmühl zwischen Korb und Widdern: Unterführung der K 2023

Untergruppenbach (Landkreis Heilbronn)

  • Unterführung in Untergruppenbach östlich des Teilortes Obergruppenbach: Unterführung eines Wirtschaftsweges im Grafenwald

Die Bauwerke werden nacheinander abgearbeitet. Für die Arbeiten werden die betroffenen Wirtschaftswege voll gesperrt. Die betroffenen Kreisstraßen werden halbseitig gesperrt und der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt. Umleitungen sind in diesem Bauabschnitt nicht erforderlich. Ziel ist es, den Verkehr durch die Betoninstandsetzung so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.

Die Kosten für die komplette Baumaßnahme (alle Bauabschnitte) betragen rund 425.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg (125.000 Euro) und der Bundesrepublik Deutschland (300.000 Euro) als Straßenbaulastträger getragen.

Weitere Informationen zu den Maßnahmen können Sie den beigefügten Übersichtskarten entnehmen. Für die weiteren zwei Bauabschnitte erfolgen gesonderte Pressemitteilungen.

Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

A 81 Engelbergtunnel: Hauptbaumaßnahme, betriebliche Ertüchtigung des Engelbergtunnels 2.9.2019 – Mai 2024

A 81 Engelbergtunnel: Beginn der Hauptbaumaßnahme
Beginn der Baustelleneinrichtung und Start der ersten Bauphase ab Montag, 2. September 2019
Tagsüber keine Eingriffe in den Verkehr

Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Montag, 2. September 2019, mit der Hauptbaumaßnahme am Engelbergtunnel, für die bereits umfangreiche Vorarbeiten – wie die Erneuerung der Verkehrstechnik und Löschwasserversorgungsanlage – durchgeführt wurden. „Der Engelbergtunnel ist wichtiger Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur im Großraum Stuttgart und zentraler Bestandteil des Autobahndreiecks Leonberg. Die Arbeiten sind notwendig, um den Tunnel baulich und betriebstechnisch zu ertüchtigen“, erklärte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

Mit der Hauptbaumaßnahme erfolgt eine umfangreiche bauliche und betriebstechnische Ertüchtigung des Engelbergtunnels. „Nach über 20 Jahren Betrieb wird auch die gesamte Sicherheitstechnik im Engelbergtunnel auf den neuesten Stand gebracht“, so Reimer. Im Zuge der baulichen Arbeiten werden die durch Anhydrit geschädigten Tunnelinnenschalen auf einer Länge von jeweils etwa 175 Meter ertüchtigt. Durch die betriebstechnischen Arbeiten wird die komplette Sicherheits- und Betriebstechnik über die gesamte Länge beider Tunnelröhren (2.520 Meter) erneuert. Außerdem werden alterstypische Schäden im Tunnel beseitigt. Um Verkehrseingriffe – und somit Beeinträchtigungen für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer – sowie die Bauzeit zu reduzieren, werden die Arbeiten parallel durchgeführt. Die Baumaßnahme ist in sieben Bauphasen unterteilt. Das Ende der Baumaßnahme ist für Mai 2024 geplant. Die Arbeiten erfolgen rund um die Uhr in Tag- und Nachtarbeit an sechs beziehungsweise sieben Tagen in der Woche.

In der ersten Bauphase ab 2. September erfolgen die wesentlichen Arbeiten unter der Fahrbahn in den Medien- und Abluftkanälen beider Tunnelröhren. Dabei wird die rund 50 Zentimeter dicke Fahrbahn um weitere 50 Zentimeter verstärkt, um die seitlich auf die Tunnelinnenschalen wirkenden Kräfte aus dem Anhydrit aufnehmen zu können. Außerdem finden Arbeiten in den beiden Betriebsgebäuden statt. Diese Arbeiten sind bis April 2020 geplant. Für die Arbeiten sind keine Verkehrseingriffe tagsüber erforderlich, sodass weiterhin alle Fahrstreifen ohne Einschränkungen zur Verfügung stehen. Lediglich in der Nacht in der verkehrsarmen Zeit von 20:00 bis 5:00 Uhr werden einzelne Fahrstreifensperrungen durchgeführt. „Aufgrund der Bedeutung des Engelbergtunnels für unsere wirtschaftsstarke Region hatten wir bei den Planungen im Blick, dass während der Baumaßnahme tagsüber alle sechs vorhandenen Fahrstreifen aufrechterhalten werden“, sagte der Regierungspräsident. Die Sperrung von Fahrstreifen sei demnach ausschließlich in der Nacht vorgesehen, so Reimer. Im Hinblick auf die Komplexität der Maßnahme und der dafür notwendigen Verkehrseingriffe betont der Regierungspräsident: „Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie aller beteiligten Arbeiterinnen und Arbeiter hat für uns höchste Priorität.“

Umfangreiche Vorarbeiten nahezu abgeschlossen – Vorbereitungen für Hauptbaumaßnahme laufen

 Derzeit wird die Baustelleneinrichtung aufgebaut. Die sogenannte Baustelleneinrichtungsfläche – also alle Produktions-, Transport-, Lager- und sonstige Einrichtungen, die für die Arbeiten auf der Baustelle benötigt werden – befindet sich im Bereich des nördlichen Tunnelportals auf der Seite von Gerlingen. Die Baustelleneinrichtungsfläche wird aus Sicherheitsgründen komplett eingezäunt, sodass eine Durchfahrt über die vorhandenen Wirtschaftswege für Anliegerinnen und Anlieger nicht mehr, wie bisher, möglich ist. Aus diesem Grund wird der Anliegerverkehr über die nahe gelegene Kreisstraße K 1657 umgeleitet. Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer werden ebenfalls über den parallel zur Kreisstraße K 1657 laufenden Geh- und Radweg geführt. Die Zufahrt zur Baustelleneinrichtungsfläche erfolgt von der Kreisstraße K 1657 über den östlich der Autobahn gelegenen Wirtschaftsweg. An der Kreuzung der Kreisstraße K 1657 mit dem Wirtschaftsweg wird eine Lichtsignalanlage (Ampel) aufgebaut, die auf Anforderung des Baustelleverkehrs die Ein- und Ausfahrt zur Baustelleneinrichtungsfläche ermöglicht. Die Umleitungen werden ausgeschildert.

Seit Mitte 2016 wurde bereits eine große Anzahl an Vorabmaßnahmen am Engelbergtunnel durchgeführt. Diese Vorabmaßnahmen dienen zur Verbesserung der Verkehrs- und Arbeitssicherheit sowie zur Vorbereitung der Bautätigkeiten und Verkehrsführungen. Ein Großteils dieser Vorabmaßnahmen ist bereits abgeschlossen beziehungsweise wird in den nächsten Wochen abgeschlossen sein. Die Baukosten für die Vorarbeiten betragen rund 25 Millionen Euro und werden vom Bund als Baulastträger übernommen.

Mit Abschluss der ersten Bauphase im April 2020 und dem Beginn der weiteren sechs Bauphasen werden bis zum geplanten Bauende im Mai 2024 Verkehrseingriffe am Tag in die Autobahn erforderlich. Es bleiben jedoch während der gesamten Bauzeit alle vorhandenen Fahrstreifen bestehen. Nur die Fahrstreifenbreiten – und damit einhergehend die Geschwindigkeit – werden eingeschränkt. Die Sperrung von einzelnen Fahrstreifen findet auch in diesen Bauphasen ausschließlich nachts statt.

Für die Durchführung der Bauarbeiten wurde vom Land eine Arbeitsgemeinschaft beauftragt, die aus drei Firmen besteht. Die Baukosten betragen etwa 130 Millionen Euro und werden vom Bund als Baulastträger übernommen.

Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.